uffenheim 2014

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Angehörigenarbeit

Psychische Beeinträchtigungen entstehen in einem Menschen nicht allein von innen heraus, sondern sie sind oft eine Antwort oder Reaktion auf die Wechselwirkung mit der Umwelt. Der Mensch ist ein soziales Wesen, alle Handlungen entspringen aus einem sozialen Gefüge. Von daher ist es wichtig, das soziale Feld des Menschen, den Partner, Familienangehörige und weitere wichtige Bezugspersonen des Menschen in den psychotherapeutischen Prozess mit einzubeziehen.
In regelmäßigen Abständen finden „Angehörigentage“ statt, zu denen die Patienten sich wichtige Bezugspersonen aus ihrem Lebenskontext einladen können. Hier können sich die Angehörigen über das Behandlungskonzept, über die Symptomatik und deren Auswirkungen informieren. Weiterhin besteht an diesem Tag die Möglichkeit, unter einer strukturierten Anleitung den Blick auf die Beziehung zwischen Patient und Angehörigen zu richten, hier kann noch einmal eine andere Form und Qualität der Beziehung erfahrbar gemacht werden.
In einigen Fällen besteht die Möglichkeit zu einem Angehörigengespräch (Paargespräch, Familiengespräch), welches durch den Bezugstherapeuten geführt wird.