PK Verwaltungsbeamte 2012

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Mitarbeiter in öffentlicher Verwaltung und Behörden

Belastungen im Verwaltungsberuf

Die Gesundheit der Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung unterliegt spezifischen Bedingungen.

Die permanente Anpassung an sich schnell ändernde Vorschriften und eine hohe Anforderung an die quantitative Leistung gehören für viele Verwaltungsmitarbeiter zum Berufsalltag. Für viele Mitarbeiter reicht ihr weites Aufgabengebiet bis in Service- und Beratungsaufgaben hinein, die ein hohes Maß an sozialer Herausforderung bedeuten. Für andere Mitarbeiter führt dagegen nicht selten die Monotonie im Bürokratiebetrieb zu psychisch-körperlichen Belastungen.
 
Dazu haben zahlreiche Umorganisationen, Personalverknappung und Zeitdruck sowie ungewisse Aufstiegsperspektiven die Arbeitssituationen in den letzten Jahren in vielen Behörden verschärft. Ein erhöhtes Fehlerrisiko, stärkere Leistungskontrollen und reduzierte Möglichkeiten zum kollegialen Austausch treten als Stressfaktoren zutage.

Immer mehr Verwaltungsmitarbeiter und Führungskräfte geraten unter diesen Bedingungen in eine Belastungssituation, die psychische Störungen zur Folge hat - Depressionen, Ängste und psychosomatische Beschwerden treten auf.

Hier kann es sinnvoll sein, die therapeutische Unterstützung einer spezialisierten Klinik in Anspruch zu nehmen, die mit einem ganzheitlichen Behandlungskonzept Regeneration, Neuorientierung und Heilung möglich macht und existenzielle Fragen nach der eigenen Berufung und nach dem Sinngehalt des eigenen Tuns aufgreift.


 

Hier können Sie den aktuellen Prospekt für Mitarbeiter in öffentlicher Verwaltung und Behörden herunterladen:

pdfGanzheitliches psychosomatisches Behandlungskonzept für Mitarbeiter in öffentlicher Verwaltung und Behörden

Hier können Sie unseren aktuellen Newsletter für Mitarbeiter in öffentlicher Verwaltung und Behörden herunterladen:

pdfNewsletter für Mitarbeiter in öffentlicher Verwaltung und Behörde

  • Behandlungsindikationen

    Wir behandeln den gesamten Bereich psychosomatischer und psychischer Störungen:

    • Ängste, Angstzustände und Depressionen jeder Art
    • akute und chronische Belastungsreaktionen
    • Erschöpfungs- und Burnout-Zustände, auch mit körperlichen Beschwerden, wie Konzentrations- und Schlafstörungen
    • Persönlichkeitsstörungen
    • Psychosomatische Störungen, z.B. Kopfschmerzen, Herz-, Kreislauf-, Magen-Darm- oder Wirbelsäulenbeschwerden
    • Berufliche und persönliche Identitätskrisen
    • Lebenskrisen, Sinnkrisen, Glaubenskrisen
    • Essstörungen, auch Übergewicht, Anorexie
    • Sexual- und Beziehungsstörungen
    • Beginnende Abhängigkeitserkrankung
  • Abhängigkeitserkrankungen bei Verwaltungsbeamten

    Entspannung ist besonders für Menschen in stressbelasteten beruflichen Positionen sehr wichtig.  Wenn aber z. B. das Glas Rotwein oder Bier am Abend  zur Gewohnheit wird, führt oft der Genuss zum sog. "kritischen" Konsum und weiter zu einer manifesten Abhängigkeitserkrankung, für die eine stationäre Behandlung erforderlich ist.  
    Neben der Abhängigkeitsproblematik bestehen dann oft Angststörungen, depressive Erkrankungen und Belastungsreaktionen, welche bei einer stationären Behandlung die Erstdiagnose darstellen. Unabhängig davon, ob die gleichzeitig bestehende Störung eine Folge der Abhängigkeitserkrankung ist, einen Auslöser für deren Entstehung darstellt oder ganz unabhängig davon besteht, ersetzt die Behandlung dieser Störungen nicht eine Therapie der Abhängigkeitserkrankung.
    Die Heiligenfeld Kliniken praktizieren in ihrem psychosomatischen Behandlungskonzept eine  Bewusstsein und Selbstwert vertiefende Haltung, die für die Entwicklung und Anwendung einer ganzheitlichen Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen im klinischen Alltag maßgeblich ist. Die Neu- oder Wiedergewinnung tiefster intrinsischer Werte der Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit, Selbstheilung und Gesundheitsförderung dient in diesem Behandlungsbereich dem Erlernen Abstinenz fördernder und Abstinenz sichernder Verhaltensweisen.

  • Behandlungsergebnisse

    Ergebnisqualität für den Zeitraum 2010 - 2012

    Veränderung des GAF-Mittelwerts

    Die Global Assessment of Functioning - Scale (GAF) ist eine Ratingskala zur Erfassung des psychosozialen Funktionsniveaus, dabei wird ein integrales Gesamturteil über die psychische, soziale und berufliche Leistungsfähigkeit des Patienten in den letzten sieben Tagen vor der Erfassung getroffen. Zahlenwert zwischen 0% und 100% repräsentieren ein hypothetisches Kontinuum zwischen stärkster Beeinträchtigung (0%) und optimaler Leistungsfähigkeit (100%).

    QM Verwaltung GAF

     

    Veränderung des ISR-Mittelwert

    Das ICD-10-Symptom-Rating (ISR) evaluiert möglichst umfassend den Status und den Schweregrad psychischer Störungen im Rahmen einer Selbstbeurteilung durch den Patienten. Die Ergebnisse werden wie folgt interpretiert.

    QM Verwaltung ISR

     

    Effektstärke

    Die Effektstärke ist eine Art „gemeinsamer Währung“ in der psychologischen Statistik, mit der auch sehr unterschiedliche Mess- und Auswertungsverfahren verglichen werden können. Die Effektstärke errechnet sich aus dem Bestand der Mittelwerte zweier oder mehrere Erhebungen und ergibt unter Berücksichtigung der Streuung Werte, die (nach Cohen, 1988) folgende Aussagen zulassen: Effektstärke=>0.2 kleiner Effekt; Effektstärke=>0.5 mittlerer Effek; Effektstärke=>0.8 größerer Effekt.

    QM Verwaltung Effekt

     

    Weitere Behandlungsergebnisse des Jahres 2012 finden Sie unter: Qualitätsergebnisse

  • Kooperation und institutionelle Vernetzung

    Gesundheit in öffentlichen Verwaltungen

    Unsere Klinik steht in Kontakt mit verschiedenen öffentlichen Verwaltungen und mit anderen Einrichtungen und Projekten zur Förderung der Gesundheit in der öffentlichen Verwaltung.

    Unsere Bestrebungen richten sich auf:

    • die effiziente Organisation der Schnittstellen im Beratungs- und Unterstützungsprozess für Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung (Präventivmaßnahmen - Fortbildung - Psychologische Beratung - Stationäre Aufnahme/Therapie- Transfer - Nachbetreuung),
    • einen bestmöglichen Transfer zwischen stationärer Psychotherapie und beruflicher Alltagsbewältigung,
    • eine fortlaufende (bedürfnis- und bedarfsgerechte) Aktualisierung des Therapieangebots,
    • eine weitere Analyse zu den Faktoren der Gesundheit in Behörden.
  • Sozialberatung für Verwaltungsbeamte

    Zur Begleitung und Vorbereitung der Wiedereingliederung gibt es ein spezielles Beratungsangebot, sowohl für Gruppen als auch individuell.

    Die Besonderheiten des Beamtenrechts werden im Hinblick auf eine BEM-Maßnahme und im Bezug auf eine mögliche Dienstunfähigkeit reflektiert.

  • Präventionsangebote für Verwaltungsbeamte

     

    Die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen engagieren sich für die Förderung der Gesundheit in Prävention, Therapie und Nachsorge.

    Wenn Sie sich „Heiligenfeld an die Behörde“ holen wollen, können wir auch für Sie „da“ sein: Wir bieten Ihnen Workshops und Seminare, rund um das Thema „Burnout-Prävention“ als Inhouse-Veranstaltung an. Individuell nach Ihren Vorgaben [Dauer, konkrete Inhalte, Ziele …] konzipiert, können Sie für Ihr Team und Kollegium z. B. folgende Inhalte als Workshop buchen:

    • Stressprävention im öffentlichen Dienst
      … Burnout-Prophylaxe, um im Beruf glücklich und erfüllt zu arbeiten
    • Life-Balance
      … Ressourcen- und Potenzialanalyse, um wichtige Aspekte im Leben entsprechend seinen Prioritäten zu leben
    • Gesunde und effiziente Kommunikation in der Behörde
      … Gewaltfreie Kommunikation, um wertschätzend und zielorientiert miteinander umzugehen
    • Grenzen setzen und Grenzen achten
      … „nein“ sagen, Grenzen statt Zäune ziehen, Sabotage-Strategien erkennen, Achtsamkeit leben
    • Salutogene Führung in der Dienststelle
      … das Team im Hinblick auf Gesundheitsförderung nachhaltig führen

    Gern konzipieren wir auch nach Ihren Vorstellungen eine Inhouse-Veranstaltung; als Workshop oder auch als Supervisions-Reihe.

    Ergänzend zu den Gruppenveranstaltungen bieten wir Ihnen individuelles Einzel-Coaching und psychologische Beratung: pragmatisch & professionell.

    Für weitere Fragen, Wünsche und Anregungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

    Tel: 0971 84-4115, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!