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Ganzheitliche stationäre Behandlung von Burnout-Folgeerkrankungen

Oft wird ein Burnout erst erkannt, wenn Folgeerkrankungen eingetreten sind. Tatsächlich kommen zu viele Patienten sehr spät in die Klinik: Bis es zu einer Behandlung, einem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik kommt, vergehen in der Regel vier bis sieben Jahre.

Häufige Folgeerkrankungen sind:

  • Elemente der Behandlung

    Die Behandlung beginnt mit einer differenzierten klinischen Diagnostik, in der auch das arbeitsbezogene Verhaltens- und Erlebensmuster enthalten ist. Die Behandlung der Folgeerkrankung (Hauptdiagnose) erfolgt leitlinienorientiert und pfadgestützt.

    Elemente der Behandlung in der Parkklinik Heiligenfeld sind:

    • Gruppen- und Einzeltherapie
    • sowie eine Vielfalt kreativer, erlebnisorientierter, systemischer und körpertherapeutischer Angebote (Aggressionsgruppe, Ausdrucksmalen, systemische Therapie, Aufstellungen, Physiotherapie, Krankengymnastik, Massage, Atem- und Rückenschule, Tanz- und Rhythmustherapie).

    Weitere Informationen zum Therapiekonzept der Parkklinik Heiligenfeld finden Sie unter dem Menüpunkt "Therapiekonzept".

     Burnout Kreativtherapie

  • Leitlinienorientierung

    Die Behandlungsstruktur folgt internen klinischen Leitlinien und Behandlungspfaden, die sich aus der allgemeinen Diagnosestellung (nach ICD10) ergeben. Unsere Leitlinien wurden auf Grundlage der evidenz-basierten Leitlinien der wissenschaftlichen Fachgesellschaften erstellt und für die hiesige stationäre Behandlung spezifiziert.

    Der allgemeine indikationsbezogene Behandlungspfad (z. B. für Depression, Sucht usw.) und die störungsspezifische Gruppe “Burnout” werden zu einer Gesamtbehandlungsstruktur verbunden. So ergibt sich ein individueller Behandlungsplan, der die besondere persönliche Situation sowie Lebens- und Berufserfahrungen berücksichtigt.

    Stehen berufsbedingte Ursachen für eine psychische Erkrankung im Vordergrund, kommen klinikinterne berufsbezogene Leitlinien, z. B. für Führungskräfte, Selbstständige, Lehrer, Ärzte, Beamte im Vollzugsdienst sowie in öffentlichen Verwaltungen zur Anwendung.

     

  • Störungsspezifische Gruppenpsychotherapie

    Für besonders gefährdete Berufsgruppen bietet die Parkklinik Heiligenfeld neben ihren krankheitsbezogenen Therapien auch eine berufsspezifische Burnout-Gruppe an. Besondere Gefährdungen bestehen bei:

    • Lehrern,
    • Menschen in helfenden Berufen,
    • Ärzten und Therapeuten,
    • Führungskräften,
    • Polizisten und Beamten im Vollzugsdienst,
    • Menschen im kirchlichen Dienst,
    • Mitarbeitern in Verwaltungsberufen.

    In der Burnout-Gruppe werden u. a. folgende Themenfelder bearbeitet:  

    Berufliche Identität

    • Selbstverständnis im Beruf  
    • Erfolg und Zufriedenheit  
    • Prävention  
    • Status, Rolle, Macht  

    Copingstrategien

    • Stressmodelle und Belastungsfaktoren Burnout
    • Entspannung und Erholung
       

    Führung und Kommunikation

    • Selbstführung und Führung anderer
    • Konfliktmanagement und Meditation

    Work Life Balance

    • Arbeitsorganisation/  Zeitmanagement
    • Beruf, Familie, Freizeit

    Neben der psychoedukativen Arbeit werden in diesen Gruppen auch praktische therapeutische Übungen angeleitet.