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Fachartikel: Medizin, Psychosomatik & Spiritualität

  • Psychotherapie und Medizin mit Geist und Seele - 2009

    Wir brauchen eine intelligente Medizin mit Geist und Seele, eine intelligente Psychotherapie mit Bewusstsein und eine intelligente Gesundheitsversorgung, die uns Menschen dient, un­serem Leben und Sterben. Letztlich ist dies eine humane Medizin von Menschen für Men­schen. Es geht dabei um eine Weiterentwicklung unseres Bewusstseins als im Gesundheits­system Tätige.

    Es geht primär um eine Verankerung in unserem Geist und unserer Seele und damit beispielsweise um eine "beseelte Medizin", eine "beseelte Psychotherapie" und eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung.
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  • Ich, Seele und Geist in der Psychotherapie - 2007

    Im Einklang mit der tiefenpsychologischen Entwicklungspsychologie und Identitätstheorie kann man sagen, dass das bei Erwachsenen vorherrschende Bewusstsein im Wesentlichen Ich-Bewusstsein ist. Es ist begründet und bewirkt durch den Identifizierungsprozess, der im Zentrum der so genannten Ich-Struktur oder Ich-Organisation steht. Die Identifizierung bewirkt letztlich die Ich-Identität, also ein stabiles zusammenhängendes Konzept von uns selbst: Das ist meine Hand, mein Mund, mein Körper. Das sind meine Gedanken, meine Überzeugungen, meine Worte. Ich bewege mich, ich atme, ich denke, ich höre zu, ich nehme wahr. Ich stehe also im Zentrum meines Erlebens. Als Ich erfahre ich mich, wenn ich mich mit meinem Erleben identifiziere. Somit ist das Gefühl ich zu sein eigentlich ein permanenter Prozess des sich-Identifizierens mit Gedanken, Empfindungen, Impulsen, Gefühlen und Wahrnehmungen.
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  • Der neue Geist in der Psychotherapie - 2006

    Ich bin Arzt, Psychiater und Psychotherapeut und Unternehmer. Im Juni dieses Jahres haben wir hier im Regentenbau einen Kongress durchgeführt zum Thema "Der neue Geist in der Wirtschaft". Hintergrund dafür ist unsere Betroffenheit über die kulturellen Auswirkungen der ökonomischen Globalisierung. Unser Wirtschaftsleben wird zunehmend dominiert von reinem Profitinteresse, vom Shareholder Value, also dem Interesse auf maximale Rendite auf das eingesetzte Kapital, vom Marktfundamentalismus, dem Glauben, dass ein völliger deregulierter Markt die egoistischen Einzelinteressen im Sinne des Ganzen balanciert. Es wird gezeichnet von den zunehmenden Auswirkungen rücksichtsloser, egoistischer Interessen wie Korruption, ökologische und soziale Ausbeutung und Verrohung der sozialen Verhältnisse.
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  • Krisen auf dem religiösen und spirituellen Weg - 2006

    Die seelische Entwicklung von uns Menschen enthält religiöse und spirituelle Aspekte. Man kann es so verstehen, dass wir Menschen uns in verschiedenen Themenfeldern wie auf verschiedenen Linien gleichzeitig entwickeln. Am Wichtigsten sind sicherlich unsere Identität und die Beziehungen, die wir zu anderen Menschen haben. Unsere Identität bezieht sich auf die Frage, wer wir sind, welche Vorstellungen wir von uns selbst haben, welche Rollen wir spielen, wie wir uns selbst steuern usw. Die Beziehun­gen zu anderen Menschen gründen sich auf die Beziehungen, die wir zu unseren Eltern hatten und die wir später zu anderen Menschen entwickeln, die Bedeutung für uns ha­ben. Weitere solche Themenfelder und Linien sind die Entwicklung unserer Gefühls­welt, die Entwicklung unseres Gewissens und unserer Moral, die Entwicklung unserer Denkfähigkeiten und eben auch die religiöse und spirituelle Entwicklung.
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  • Klinische Körpertherapie - 2003

    Körpertherapie im Spektrum des Bewußtseins

    In unserem Beitrag möchten wir Körpertherapie aus klinischer Perspektive beleuchten. Hintergrund sind unsere Erfahrungen in einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik, der Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen. Wir verstehen die Klinik als ein strukturiertes Energiefeld, und wir verstehen unsere Arbeit eingebettet in die energetische Verbindung von uns Menschen.

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  • Grundprinzipien einer transpersonal orientierten Psychotherapie - 2003

    Die transpersonale Dimension erweitert unsere Behandlungsmöglichkeiten in der Psychotherapie und kann unser psychotherapeutisches Verständnis vertiefen. Wenn wir sie auf die komplexe psychotherapeutische Situation beziehen, ergeben sich eine Reihe von Perspektiven, die im vorliegenden Artikel aufgezeigt werden. Die Erläuterungen beschränken sich dabei auf eine grundsätzliche Darstellung und vernachlässigen um des Überblick Willens eine detaillierte Ausführung.

    Grundprinzipien für eine transpersonal orientierte Diagnostik, für die therapeutische Haltung und die therapeutische Beziehung und für ein Verständnis der Persönlichkeitsentwicklung können so sichtbar werden. Ausgangspunkt zum Verständnis einer transpersonal orientierten Therapie ist das transpersonale Bewusstsein.
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  • Die erwachte Seele und ihre transpersonale Struktur - 2003

    Während der religiöse Seelenbegriff sich auf eine Art unsterblicher Identität bezieht und die Psychologie der Seele sich weitgehend auf die Funktionsweise der Psyche konzentriert, entwickelt die transpersonale Orientierung ein neues Seelenverständnis: die Seele ist erfahrbar und zugleich eine Struktur, die die Ich-Identität in der Entwicklung des Bewusstseins ablöst. Wenn sie "erwacht" ist, kann sie erfahren werden als der Ort der inneren Lebendigkeit, Freiheit, Leidensfähigkeit, Heilungskraft und Intuition.

    Sie besitzt eine persönliche und eine überpersönliche Seite und kann verstanden werden als die individuelle Weise, wie sich das Absolute manifestiert. Ein beseeltes Leben geschieht im Einklang mit der eigenen Seele, ein göttlich-beseeltes Leben ist durchtränkt vom Göttlichen und Absoluten. Im nondualen Bewusstsein schließlich wird sie transzendiert.
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  • Worauf zielt transpersonal orientierte Therapie? - 2003

    Was ist überhaupt eine transpersonale Therapie? Um etwas Ordnung in dieses unübersichtliche Feld hineinzubringen, kann man zunächst einmal drei Arten unterscheiden:

    • eine transpersonale Therapie erzeugt einen transpersonalen Bewusstseinszustand,
    • eine transpersonale Therapie begleitet Menschen von der personalen zur transpersonalen Struktur,
    • eine transpersonale Therapie wendet ein transpersonales Bewusstsein zur Behandlung von Störungen und Krankheiten an.

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  • Religiöse und spirituelle Störungen - 2003

    Religiöse Fragen und spirituelle Themen spielen in der Psychotherapie eine zunehmende Bedeutung. Gleichwohl finden sich noch immer wenige Veröffentlichungen zu diesem Themenkreis in der psychotherapeutischen Literatur. Dies mag mit den Berührungsängsten konventioneller Psychotherapeuten gegenüber den entsprechenden Fragestellungen zu tun haben.

    Die Identifizierung mit einer psychotherapeutischen Schule oder das Festhalten an rationalistischen Weltbildern scheint einen Widerstand gegenüber einer aufgeklärten Betrachtungsweise dieses Themenfeldes hervorzurufen. So mag vielleicht ein „transpersonaler Blickwinkel“ zu einer undogmatischen und aufgeklärten Betrachtungsweise beitragen. Folgende Ausführungen verstehen sich als Beitrag dafür, das klinische Feld religiöser und spiritueller Störungen zu ordnen.

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  • Empirie spiritueller Krisen - 1999

    Die vorliegende Studie will dazu beitragen, die bestehende Lücke hinsichtlich der empirischen Forschung über spirituelle Krisen zu beheben. Mit Hilfe des Fragebogens RESCUE konnten die Daten von 148 Personen, die nach eigener Einschätzung eine spirituelle Krise durchlebt haben, erhoben werden.

    Es werden Ergebnisse bezüglich der Beschreibung und Dauer der Krise, der Auslösesituation, der verwendeten Coping-Strategien, der Auswirkungen auf den Alltag, der Beurteilung der Qualität der professionellen Hilfe und der daraus zu folgernden Verbesserungen im Hinblick auf Begleitung und Beratung mitgeteilt. Schlußfolgerungen aus der Studie beziehen sich auf das umfassendere Konzept integraler Gesundheit und die individuellen und institutionellen Qualifikationsanforderungen für eine professionelle Begleitung von spirituellen Krisen.

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  • Integrale und transpersonale Perspekiven einer zukünftiger Psychotherapie - 1999

    Die Zukunft der Psychotherapie liegt in unseren Händen. Sicherlich können wir ihre Entwicklung in der Vergangenheit analysieren, ihre Theoriebildung, die Entwicklung der verschiedenen Methoden und Schulen, die empirische Erforschung der Verfahren, die Entwicklung des Berufsbildes des Psychotherapeuten und der gesellschaftlichen Anerkennung und Einbettung der Psychotherapie.

    Wir können immer wieder versuchen, ihren gegenwärtigen Stand zu beschreiben, also das, was man den State of the Art nennt. Und wir können die gegenwärtigen Trends innerhalb der Psychotherapie und in unserer Gesellschaft erspüren und vielleicht aus all dem Prognosen für die weitere Entwicklung der Psychotherapie abgeben. All dies wird uns aber nicht befreien davon, wie wir auf die Ergebnisse unserer Analysen antworten wollen, wie wir die Zukunft der Psychotherapie gestalten wollen.

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  • Meditative Versenkung und transpersonales Bewusstsein - 1999

    Als das Herzstück der transpersonalen Psychotherapie betrachte ich das „transpersonale Bewußtsein„ oder, noch treffender, den transpersonalen Bewußtseinsraum„. Der transpersonale Bewußtseinsraum ist aber nicht erst durch uns transpersonale Therapeuten erfunden worden, sondern nur dieser Begriff.

    Transpersonale Bewußtseinszustände hat es in allen Kulturen gegeben, und sie sind in vielfältiger Art beschrieben worden. Ich möchte Ihnen zunächst einmal ein mehr als 2500 Jahre altes System vorstellen, das vorwiegend in der Therevada-Tradition des Buddhismus gelehrt wird, nämlich die sogenannten Vertiefungszustände der Meditation, auch Jhanas genannt, Jhana-Zustände der Meditation. Anschließend werde ich versuchen, dies auf den transpersonalen Bewußtseinsraurn zu beziehen und zuletzt noch ein paar Überlegungen anstellen, wie sich dies in der therapeutischen Arbeit auswirken und ausdrücken kann.

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  • Spirituelle Krisen - 1998

    Glaube, Religion, Spiritualität ist ein wesentliches Element des Menschseins. Es zeigt sich im weitesten Sinne in allen Kulturen und Völkern aller Zeiten, soweit wir zurückschauen können.

    Es scheint ein Ausdruck des geistigen Erwachens zu sein, das die Menschheit von der Tierwelt unterscheidet.

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  • Ziele stationärer Psychotherapie aus ganzheitlicher Sicht - 1998

    Aus ganzheitlicher Sicht sind die Zielvorstellungen stationärer Psychotherapie eingebettet in ein ganzheitliches Menschenbild, das der Komplexität des Menschseins gerecht werden möchte, geistig-spirituelle Elemente mit einbezieht und die Dimension der Gesundheit berücksichtigt. Gesundheit und Heilung sollten erlebbar gemacht werden, damit sie über die unmittelbare Behandlungswirkung hinaus gehen.

    Dies wird in den Kontext der allgemeinen Wirksamkeitsforschung der Psychotherapie und insbesondere stationärer Psychotherapie gestellt. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß psychotherapeutische Kliniken sowohl Ausdruck des Zeitgeistes sind, als auch den Zeitgeist bezüglich menschlichem Bewußtsein und Verhalten mitgestalten.

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  • Die transpersonale Dimension der Psychotherapie - 1998

    • Wer ist wach und ist sich der Erfahrung dieses Augenblickes bewußt?
    • Was finden wir, wenn wir diese zentralen Fragen der Menschheit erforschen: Wer sind wir?
    • Was ist unser Wesen als Menschen? Was finden wir, wenn unser Geist, unser Bewußtsein anfängt, sich selbst zu erforschen?

    Ken Wilber meint: Auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung beginnt das rationale Bewußtsein sich selbst zu untersuchen und überschreitet, transzendiert dabei sich selbst. Auf seinem Grund findet es sein Wesen, seine individuelle Seele, und erkennt sie als Ausdruck der Weltseele. Wenn es sich dort hinein vertieft, erkennt es seinen göttlichen Grund, der Leerheit ist und nicht dual als jede Form erscheint. Können wir beschreiben, wie dies erlebt werden kann und was es für die Psychotherapie bedeutet? Kehren wir dafür wieder zurück zu unserer Präsenz und versuchen wir einmal, ihre Qualitäten zu benennen, Metaphern zu finden, die diesen Bewußtseinsraum beschreiben.

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  • Heilung von Psychosen in transpersonalem Verständnis - 1997

    Ein angemessenes Heilungsverständnis für Psychosen kann nur durch eine Einfühlung in die entsprechen- den Bewußtseinsprozesse entstehen. Ausgehend von den Konzepten von Podvoll, Benedetti und Peciccia, werden Psychosen als tiefgreifende Störungen des Ordnungsgefüges des Bewußtseins beschrieben.

    Der Heilungsprozeß einer Psychose erfordert den Aufbau eines basalen Seinsgefühls, von Bewußtheit und Selbstgefühl. Damit die therapeutischen Begleiter nicht selbst durch die archetypischen Energien und destruktiven Kräfte allzusehr gefährdet werden, benötigen sie eine Verankerung in einem transpersonalen Bewußtsein, gesunden evolutionären Strukturen und einem Behandlungsteam, das die psychotischen Dynamiken zu transformieren vermag.

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  • Transpersonale stationäre Psychotherapie - 1996

    Das menschliche Bewußtsein wird aus erlebnisbezogener Perspektive als inneres Energiefeld konzeptualisiert. Das Bewußtseinsfeld ist heutzutage vorwiegend personal strukturiert, kann sich jedoch auch weiten und transpersonal als Energieraum organisieren. Eine Klinik wird verstanden als kollektives Energiefeld, an dem alle Mitarbeiter und Patienten teilhaben und das Heilungsprozesse ermöglichen soll. Einen direkten Zugang dazu bildet die Arbeit mit der Atmosphäre in therapeutischen Großgruppen.

    Die immer wieder bedeutsame Verankerung der therapeutischen Mitarbeiter im transpersonalen Bewußtseinsraum erfordert verantwortungsvolle Achtsamkeit in Teamarbeit, Supervision und für die individuelle Entwicklung. Heilung kann geschehen, wenn das transpersonale Bewußtsein - individuell oder im kollektiven Energiefeld - die persönlichen und archetypischen Leidensformen umfängt und trägt. Diese Berührung von Göttlich-Absolutem und Persönlichem im Zwischenraum des Transpersonalen ermöglicht die Erfahrung der inneren Bestimmung und des Sinns unseres Daseins.

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  • Ich, Selbst und Sein - 1995

    Die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins vom Ich über das Selbst zum Sein wird auf dem Hintergrund tiefenpsychologischer, entwicklungspsychologischer und transpersonaler Perspektiven erläutert. Das Ich-Bewusstsein wird verstanden als Identifizierung mit einem Selbst-Konzept. Durch Desidentifizierungsprozesse kann eine Bewusstheit des eigenen Wesens entstehen.

    Die Ebene des Selbst, des wahren Selbst oder des transpersonalen Selbst ist dann erreicht. Die Bewusstseinsentwicklung schreitet jedoch weiter. Erst durch das innerliche Sterben jedes Selbstgefühls wird das Sein verwirklicht: die vollständige Erfüllung durch das Leben, Bewusst-Sein.

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  • Körpertherapie im Spektrum des Bewusstseins - 1995

    In unserem Beitrag möchten wir Körpertherapie aus klinischer Perspektive beleuchten. Hintergrund sind unsere Erfahrungen in einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik, der Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen. Wir verstehen die Klinik als ein strukturiertes Energiefeld, und wir verstehen unsere Arbeit eingebettet in die energetische Verbindung von uns Menschen.

    Es ist möglich, diese Qualität erlebbar werden zu lassen, wenn sich unser Bewußtsein öffnet für Erfahrungen des Seins, die jenseits der Konzepte und Bedeutungen liegen, mit denen wir üblicherweise unser Erleben strukturieren.

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  • Ganzheitliche stationäre Psychotherapie - 1994

    Den grundlegenden Arbeitsansatz der Fachklinik Heiligenfeld möchte ich als "ganzheitlich" charakterisieren. Ich bezeichne die Klinik nicht primär als "Gestaltklinik", obwohl die Gestalttherapie bei uns eine große Rolle spielt, da dies den psychotherapeutischen Aspekt zu sehr in den Vordergrund stellen würde.

    Das Charakteristische unseres Ansatzes ist der "Geist des Hauses", der unser gemeinsames Bewußtsein, unsere Grundüberzeugungen trägt. Dieser Geist durchdringt idealerweise das gesamte Leben der Klinik. Das Leben in einer Klinik ist natürlich eine Erscheinungsweise des Lebens überhaupt, allerdings eine, die zur Heilung beitragen soll. Das dazugehörige therapeutische Konzept ist bereits eine Abstraktion dieses Geistes...

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