PK Stoerungsspezifische Behandlung 2012

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Störungspezifische Behandlung

Neben dem üblichen Behandlungsplan nehmen die Patienten an einer speziellen indikativen Gruppe gemäß ihrer Hauptdiagnose teil. Hier werden allgemeine Informationen über die Erkrankung, ihre Diagnose und die Behandlungsmöglichkeiten gegeben. Das Behandlungskonzept und der Umgang mit der Erkrankung, mit Dekompensationen und Komplikationen werden erläutert. Darüber hinaus werden Übungen zum Selbstmanagement, zur Selbststeuerung und zum Symptommanagement durchgeführt. In den störungsspezifischen Gruppen werden darüber hinaus weitere besonders wirksame Behandlungselemente erläutert und integriert.

Störungsspezifische Gruppen werden durchgeführt für Patienten mit:

  • Depressionen, Angst - und Panikstörungen
  • Schwere Krisen im Zusammenhang mit Konflikten, Verlusten oder unverarbeiteten Operationen, Unfällen oder Krankheiten
  • Akute und chronische Belastungsreaktionen
  • Erschöpfungs- und Burnout-Zustände, auch mit körperlichen Beschwerden, wie Konzentrations- und Schlafstörungen
  • Psychosomatische Störungen, z. B. Kopfschmerzen, Herz-, Kreislauf-, Magen-, Darm- oder Wirbelsäulenbeschwerden
  • Sexual- und Beziehungsstörungen
  • Essstörungen, Übergewicht
  • Lebenskrisen, Sinnkrisen, Glaubenskrisen
  • Berufliche und persönliche Identitätskrisen
  • Beginnende stoffgebundene und nichtstoffgebundene Abhänigkeitserkrankungen

Wir behandeln darüberhinaus spezialisiert:

  • Lehrerinnen und Lehrer
  • Ärzte und Therapeuten
  • Führungskräfte und Selbstständige
  • Beamte im Vollzugsdienst
  • Beamte in öffentlichen Verwaltungen
  • Menschen im kirchlichen Dienst

Störungsspezifische Gruppen sind Teil eines speziellen störungsspezifischen Programmes, das beispielsweise bei Essstörungen aus folgenden Elementen besteht:

  • spezielle ausführliche Diagnostik zu Essstörungen
  • gemeinsame Erarbeitung eines Therapievertrages mit Zielgewicht und Regelungen für das Symptommanagement
  • Teilnahme an der speziellen indikativen Gruppentherapie für Essstörungen
  • Teilnahme an der täglichen Symptommanagementgruppe für Essgestörte
  • Einnahme von portioniertem Essen an einem sog. "Esslerntisch"
  • Führung eines Ernährungstagebuches
  • wöchentliche Gewichtskontrolle
  • Regelung zur schrittweisen selbstständigen Portionierung