Header WM Jugendlichentherapie 17

facebook-icon

TwitterIcon

iicon-xing

Youtube Icon

google-plus-icon

pinterest

soundcloud 40x40

Da geht´s lang bei uns!

Jugendliche sind in unserem Haus ein Teil der Therapeutischen Gemeinschaft, die aus den erwachsenen Patienten, den Jugendlichen und den Kindern besteht. In dieser "Groß-Familie auf Zeit" zeigen sich Jugendliche mit dem, was sie gerade "drauf" haben, auch mit ihrem Fehlverhalten und Qualitäten und dem, was ihre Schmerzen, Sorgen und Anliegen sind. Die Therapeutische Gemeinschaft bietet Unterstützung und Rückhalt, Nähe und Wertschätzung, Grenzen und Orientierung, Sicherheit und Ansporn und anderes mehr. So können Jugendliche das von anderen Menschen erfahren und annehmen lernen, was gesund und kraftvoll machen kann. Und sie können ihrerseits ihre jugendliche Experimentierfreude, ihren Oppositionsgeist, ihre Neugier und Lebendigkeit in die Gemeinschaft einbringen.imagine

Jugendliche haben an sechs Tagen "Therapie".

Zum einen sind das Angebote, die speziell für Jugendliche zugeschnitten sind (z.B. "Soziale Kompetenz", "Aktion Pferd", "Lernen lernen") und natürlich die Kerngruppe, die von den Bezugstherapeuten geleitet wird. Jugendliche nehmen aber auch an gemeinsamen Therapieangeboten mit Erwachsenen teil (z. B. "Großgruppe", "Bonding", "Körpertherapie", "Selbststeuerung", "Patientenversammlung", "Gewaltfreie Kommunikation").

Und das können Jugendliche dort lernen:

  • sich motivieren können und Ziele erreichen wollen, trotzige Verweigerung oder ängstliche Hilflosigkeit aufgeben, und sich für neue Erfahrungen öffnen
  • eine hilfreiche und befreiende Haltung zur eigenen Lebensgeschichte und zur eigenen Familiensituation gewinnen
  • sich zugehörig erleben, einen angemessenen Platz im Freundeskreis finden; sich einordnen; den Gewinn von Opfer- und Sündenbockrollen aufgeben
  • Kommunikations- und Konfliktfähigkeit entwickeln; auf andere zuzugehen, sich Unterstützung holen, sich mit seinen Wünschen mitteilen ("ich brauche ..."), körperliche Nähe wieder zulassen können, den Mut zum Ausdruck authentischer Gefühle finden
  • Verantwortung übernehmen in vorgegebenen Regelsystemen; äußere Strukturen einhalten können (z.B. Zimmerordnung, Pünktlichkeit); verlässlich sein
  • Selbstwirksamkeit und Selbstachtung gewinnen; mit Fort- und Rückschritten, mit Erfolg und Misserfolg umgehen lernen
  • betäubende Verhaltensmuster (z.B. Helfer-Sucht, Suchtmittel-Konsum, PC-Sucht) aufgeben und sich den Anforderungen des Lebens und damit auch schmerzlichen Gefühlen stellen
  • positive Lebensperspektiven entwickeln; nächste Lebensschritte einleiten