WM Familientherapie

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Eltern-Kind Bindungstherapie

Eltern Kind BindungstherapieIm Vordergrund steht zunächst der Aufbau einer guten tragfähigen Beziehung mit akuter Entlastung der Familie.

Dabei stehen verschiedene Aspekte der Familien-Problematik im Mittelpunkt. Die Behandlung dient der nachholenden Befriedigung existentieller Bindungsbedürfnisse. Eltern und Kinder nehmen an verschiedenen bindungstherapeutischen Angeboten teil, die aufbauend ineinandergreifen.

In der "Bindungstherapie"-Gruppe können die Eltern lernen, sich mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen auszudrücken und sich bei anderen Eltern und Erwachsenen Hilfe und Unterstützung zu holen. Gleichzeitig stellen die Eltern für ihre Kinder einen heilsamen Raum zur Verfügung, in welchem die Kinder auch ihre Gefühle und Bedürfnisse audrücken und dabei von ihren Eltern darin beantwortet und unterstützt werden. Die teilnehmenden Eltern und Kinder können in diesem erlebnisorientierten emotionalen Therapiesetting nachholend Sicherheit und Geborgenheit erleben. Dies bildet eine Grundlage für neues Vertrauen in die gegenseitige Bindung, aber auch für Vertrauensfähigkeit für nährende Bindungen zu anderen Menschen.

In der begleiteten Interaktion "Begleitetes freies Spiel" können mit Unterstützung der Bezugskindertherapeuten/innen spielerisch Schwierigkeiten im Miteinander bearbeitet und Ressourcen weiterentwickelt und bestärkt werden. Dies wird über die "IntraAct"-Therapie mit Videoarbeit weiter vertieft. Im Rahmen einer wertschätzenden Elterngruppe wird eine gefilmte Interaktion gemeinsam beleuchtet und konkrete Handlungsschritte abgeleitet.

In der Gruppe "Alltagstraining/Freizeitgestaltung" können Eltern mit ihren Kindern lernen, ihre freie Zeit sinnvoll, kreativ und aktiv zu gestalten um so in ihrer gemeinsamen Zeit positive Beziehungserfahrungen zu machen.

Besonders Letzteres wird auch in der "Eltern-Kind-Kreativtherapie" aufgegriffen. Hier besteht ein kreativtherapeutisch begleitetes Übungsfeld, um zu üben, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken. Demgegenüber geht es weiterhin darum, Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen Familienmitglieder zu nehmen, untereinander Nähe und Zugewandtheit zu erfahren und auch neue verschiedene Fähigkeiten und Qualitäten von sich und den anderen Familienmitgliedern zu entdecken.

Der gemeinsame Prozess von Eltern und ihren Kindern wird durch ebenfalls wöchentlich vereinbarte "Eltern-Kind-Ziele", welche das Zusammensein von Eltern und ihren Kindern verbessern sollen, unterstützt.

Die Bindungstherapie wird eng durch familiensystemische Methoden begleitet. Nicht anwesende Angehörige werden in die Behandlung einbezogen.

Zusätzlich nehmen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern an den "Großgruppen" der Therapeutischen Gemeinschaft teil. Letztere bildet in therapeutischem Milieu einen Mikrokosmos der Gesellschaft ab und bietet somit einen wichtigen Erfahrungs- und Übungsraum für die von Eltern und Kindern neugewonnenen Einsichten und Handlungskonzepte. Dies gilt sowohl für die Großgruppenarbeit, als auch für den familiären Klinikalltag innerhalb der Patientengemeinschaft.