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Dr. Galuska geht in den Ruhestand: Dank für 30 Jahre Führung

Bad Kissingen - Dr. Joachim Galuska, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung der Heiligenfeld GmbH, scheidet zum 31. Mai 2019 aus der Geschäftsführung aus. Öffentlich bekanntgegeben hat er diesen Schritt dem Heiligenfelder Kongress „Achtsamkeit“ am 16. Mai während seines Eröffnungsvortrags. Galuska hat auf seinen Ruhestand in seinem jetzigen 65. Lebensjahr hingearbeitet, um die Geschäfte von Heiligenfeld im Sinne seines Gründergeistes und der modernen Entwicklung der Klinikgruppe nahtlos in die Hände seiner Geschäftsführungskollegen Michael Lang, Birgit Winzek, Stephan Greb und dem Ärztlichen Direktor Dr. Jörg Ziegler zu legen. Galuska wird das Unternehmen weiterhin als Gesellschafter begleiten und auch weiterhin gemeinsam mit Albert Pietzko und Anita Schmitt für das Programm der „Heiligenfelder Kongresse“ verantwortlich sein. Die Geschäftsführung gönnt ihrem Visionär den Rückzug und freut sich darüber, dass er eine wirtschaftlich gesunde und florierende Unternehmensgruppe übergibt.

Ein Blick zurück ins Jahr 1990, in dem alles seinen Anfang nahm. Der damalige Betreiber des Kurhotels „Fürst Bismarck“, Fritz Lang, suchte nach einer neuen Perspektive und hatte die Idee, das Hotel und Café in eine Psychosomatische Klinik umzuwandeln. Galuska bewarb sich auf die ausgeschriebene Stelle im Ärzteblatt, und gemeinsam verwirklichten er und Fritz Lang die Vision einer menschwürdigen Medizin durch ein ganzheitliches modernes Behandlungskonzept in Bad Kissingen.

Galuska war es ein Anliegen, nicht nur als Chefarzt tätig zu sein, sondern von Anfang an durch eine Beteiligung am Unternehmen die Verantwortung für das Ganze und nicht nur für den medizinischen Teil mitzutragen. Als Mutterhaus des Unternehmens entstand die erste Klinik mit 43 Patienten und 25 Mitarbeitern. Der Familienbetrieb entwickelte sich rasch zu einem innovativen Gesundheitsunternehmen, das bis heute Werte und Wirtschaftlichkeit konsequent verbindet. Mittlerweile investieren über 950 Menschen ihre kreative Energie in den anhaltenden Erfolg der Heiligenfeld Kliniken. In acht Häusern an fünf Standorten widmen sie sich der Behandlung psychosomatischer und somatischer Erkrankungen.

Galuska war und ist mehr als Arzt und Unternehmer, für den eine menschliche und werteorientierte Wirtschaft im Vordergrund stehen müsse. Seine Vision bestand darin, das menschliche Bewusstsein weiterzuentwickeln, so dass es als erfüllend, reichhaltig, kreativ und schön erlebt werden kann.

Galuska sagt: „Wirtschaftsunternehmen gestalten und verändern die menschliche Wirklichkeit und besitzen ihr Existenzrecht nicht primär in ihrem Profit, sondern in ihrem Beitrag für das menschliche Leben und Zusammenleben, denen sie dienen. In meiner Vision einer werteorientierten Unternehmensführung und Unternehmensentwicklung trägt ein Unternehmen sowohl für seine Kunden als auch für seine Mitarbeiter, seine Eigner und die gesellschaftliche und natürliche Welt zur Verwirklichung fundamentaler menschlicher Werte und zur kreativen und ästhetischen Weiterentwicklung des Lebens bei. Ein Unternehmen ist somit ein Ausdruck und ein Teil der Menschheitskultur und dient dieser.“

Wichtig sind Galuska auch nach seinem Ausscheiden aus der Geschäftsführung ganz besonders die Themen Bewusstsein, Spiritualität im Leben, in Psychotherapie, in Führung und Unternehmenskultur, Lebendige Organisationsentwicklung und verantwortliche Unternehmensgestaltung.

Als Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen gibt er sein Wissen an andere weiter. Dazu gehören unter anderem die Bücher „Bewusstsein: Grundlagen, Anwendungen und Entwicklung“ (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2014), „Resilienz, Kompetenz der Zukunft“ (mit Kere Wellensiek, Beltz Verlag 2014). Sein aktuelles Buch „Seelenleben“ mit Gedichten, Texten und Schreibkunst gibt Galuska gemeinsam mit seiner Frau Uta heraus.

Das Engagement von Galuska blieb nicht unbemerkt. Am 26. November 2010 ist er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein langjähriges Engagement im Gesundheitswesen und in der Wirtschaft ausgezeichnet worden.

Staatssekretär Gerhard Eck verlieh ihm die Anerkennung während einer feierlichen Übergabe in der Würzburger Residenz. „Dr. Joachim Galuska engagiert sich seit vielen Jahren beruflich wie auch ehrenamtlich in außergewöhnlicher Weise im gesundheitlichen Bereich“, sagte Eck 2010 während der Laudatio. Dabei habe er sich große Verdienste um das Gemeinwohl erworben, so Eck weiter. Neben der ständigen Weiterentwicklung der Heiligenfeld Kliniken würdigte er sein regionales Engagement, bei dem er unter anderem einen Arbeitskreis zur regionalen psychosomatischen Versorgung gegründet hat. Auch die vielen Aktivitäten in der kommunalen Leitbild-Entwicklung von Bad Kissingen, die Gründung einer Stiftung für Bewusstseinswissenschaften sowie die Errichtung einer Stiftungsprofessur an der Universität Regensburg fanden die Anerkennung des Staatssekretärs.

Mit den Heiligenfeld-Kliniken erhielt Joachim Galuska in den letzten Jahren weitere diverse Auszeichnungen für  Mitarbeiterorientierung,  Patienten- und Kundenorientierung, Umweltorientierung und Qualitätsmanagement, wie beispielsweise "Great Place to Work", "Deutschlands Kundenchampions", "Qualitätszertifikat der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ)" , "RAL-Gütezeichen: Kompetenz richtig Essen", "Leading Employers Deutschland" und viele weitere.

In den letzten Wochen tourte der Firmengründer quer durch die Republik und nahm sich Zeit dafür, um in den Klinken der Unternehmensgruppe persönlich allen Mitarbeitern zu danken und ihnen Motivation für die Zukunft mit auf den Weg zu geben.

Auch auf dem Kongress „Achtsamkeit“ würdigten 1000 Teilnehmer mit stehenden Ovationen Galuskas Werk und Schaffen und freuen sich, dass Galuska weiterhin die Kongresse gestalten und leiten wird.  

Sowohl Tränen des Abschiedsschmerzes, als auch Tränen der Freude über die gemeinsame Zeit waren Ausdruck des tiefen Verbundenseins, von gegenseitiger Achtung, Wertschätzung und Dankbarkeit. Der Abschied Galuskas war geprägt von Herzlichkeit und Verbundenheit.

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