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Drittes Symposium zum Thema Hochsensibilität erneut ausgebucht

Bad Kissingen - Bereits zum dritten Mal fand am 6. und 7. September das Symposium "Lebendige Hochsensibilität" in der Parkklinik Heiligenfeld statt. Mit über 200 teilnehmenden Ärzten, Psychologen und Interessierten war die Veranstaltung erneut ausgebucht. "Während der zweitägigen Veranstaltung gaben mehr als 20 Referenten hilfreiche Impulse an Ärzte, Therapeuten und Menschen mit erhöhter Empfindsamkeit.", so Anita Schmitt, Leiterin des Veranstalters Akademie Heiligenfeld.

Durch die Besonderheit in der Verarbeitung nehmen hochsensible Menschen Reize intensiver und detaillierter wahr. Jeder Fünfte in Deutschland besitzt diese erhöhte Empfindsamkeit, was als Wesenszug und nicht als Störung zu verstehen ist. Hochsensible besitzen häufig eine hervorragende Intuition, sowie eine hohe emotionale und soziale Kompetenz. Allerdings sind Menschen mit einer "highly sensitive personality" (HSP) wegen der dauerhaften Reizüberflutung und den Verarbeitungsproblemen oft auch anfällig für psychosomatische Erkrankungen, wie Depressionen, Panik-, oder Angststörungen.

Die Chefärztin der Parkklinik Heiligenfeld, Doctor medic. Univ. Cluj-Napoca Cristina Pohribneac zeigte in ihrem Eröffnungsvortrag die wichtige Rolle von hochsensiblen Menschen für unsere Gesellschaft auf. In Zeiten von ständiger Zeitknappheit, sofortigen Konsum und oft sozial unverträglichen Wettbewerb hat Hochsensibilität nicht nur Nachteile. Hochsensible sind häufig integrativ, kreativ und innovativ. Durch das überdurchschnittliche Interesse an ethischen Fragen und auch wegen ihrer komplexen Wahrnehmung sind Menschen mit HSP wertvolle Mitglieder für die Gesellschaft, so Pohribneac.

Prof. Dr. Thilo Hinterberger vom Universitätsklinikum Regensburg (UKR), Kooperationspartner der Heiligenfeld Klinken, stellte die Ergebnisse seiner Forschung zum Thema "Sensibilität und Verarbeitungsproblematiken in der Psychosomatik" vor. Er betonte vor allem, wie wichtig ein Konzept von Hochsensibilität ist, "welches den Aspekt der Sensibilität und eventuelle Verarbeitungsprobleme der Wahrnehmung trennt." Während die Sensibilität durchaus eine gesundheitserhaltende Ressource darstellt, muss in der Therapie vor allem auf die Verarbeitungsprobleme und die daraus resultieren-den psychosomatischen Störungen eingegangen werden, so Hinterberger.

Neben vier Vorträgen, konnten die Teilnehmer auch aktiv an vielfältigen Workshops teilnehmen. Hier wurden zusätzlich mit praktischen Übungen neue Impulse für ein glückliches Leben mit Hoch-sensibilität gegeben. Die Themenfelder erstreckten sich dabei von Hochsensibilität und Liebe, über hochsensible hochbegabte Kinder, bis hin zu Hochsensibilität und Tiere.

Neben den Vorträgen und Workshops wurde den Teilnehmern auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Die Besucher zeigten sich begeistert von der Gehmeditation im Park und den einzigartigen Klangwelten, die John Nölte-Sayed, Kreativtherapeut in den Heiligenfeld Kliniken, mit seiner "Loop Station" erzeugte. "Die abwechslungsreiche Kombination aus Vorträgen, Workshops, Morgenmeditationen und einem abendlichen Kulturprogramm ließ die Teilnehmer eintauchen in ein Feld der Bildung und persönlicher Erfahrung, von dem sie noch lange zehren können", so die Leiterin der Akademie Anita Schmit

Autorin: Sophie Will

Die Chefärztin der Parkklinik Heiligenfeld, Doctor medic. Univ. Cluj-Napoca Cristina Pohribneac (links am Rednerpult) und die Leiterin der Akademie Heiligenfeld, Anita Schmitt (rechts am Rednerpult), begrüßten die Teilnehmer des 3. Symposiums "Lebendige Hochsensibilität". Foto: Kai Fraass

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