Diese Webseite nutzt Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewisse Funktionen der Webseite zu gewährleisten. Dies sind sogenannte funktionelle Cookies bzw. Session-Cookies.

Darüber hinaus verwenden wir einige Tracking-Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Gemeinsam statt einsam: Benefiz-Veranstaltung war ein voller Erfolg

Bad Kissingen – Ein voller Erfolg war die Benefiz-Veranstaltung "Gemeinsam statt einsam" zu der die Akademie Heiligenfeld in der Zeit vom 25. bis 27. Dezember 20 Menschen aus ganz Deutschland in die Heiligenfeld Kliniken eingeladen hatte. Hintergrund der Aktion ist die zunehmende Vereinsamung von Menschen, für die der fehlende Kontakt zu anderen einen enormen Stress bedeutet und sogar gesundheitsschädigend wirken kann. Da die Weihnachtsfeiertage für viele einsame Menschen eine besondere Herausforderung darstellen, haben sich die Heiligenfeld Kliniken beim Termin für diese Veranstaltung auf die Tage zwischen den Jahren entschieden. Der Chefarzt der Fachklinik Heiligenfeld, Dr. Hans-Peter Selmaier, gestaltete das Programm gemeinsam mit zwei Therapeuten. Das Programm an den drei Tagen unterstützte die Teilnehmer dabei, die "stille Zeit" aktiv zu nutzen – zur Besinnung und Reflexion genauso, wie zur Stärkung und Ermutigung.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Christian Försch am 2. Weihnachtsfeiertag. Försch wurde 1968 in Bad Kissingen geboren und kann auf ein Studium der Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie in Würzburg, Wien und Berlin zurückblicken. Seit 1998 ist er unter anderem freier Autor von Radio- und Filmdokumentationen, von Sachbüchern und erzählender Literatur. Von Anfang an hegte er besonderes Interesse für Exil, Vertreibung, Gefangenschaft und soziale Ausgrenzung. Seine Recherchen haben ihn früh nach Lampedusa, in Notaufnahmelager und soziale Brennpunkte, zum Beispiel in Süditalien, geführt. Einsamkeit war dabei fast immer ein Thema, wie auch bei dem Buchprojekt mit den Entführungsopfern Daniela Widmer und David Och: „Und morgen seid ihr tot: 259 Tage als Geiseln der Taliban“ (DuMont 2013).

Dr. Selmaier und die Geschäftsführung der Heiligenfeld Kliniken freuen sich über die ausschließlich positiven Reaktionen der Teilnehmer. Heike F. (Name geändert) dankte nach den drei Tagen dafür, dass sie von allen angenommen, akzeptiert und toleriert wurde: "Die drei Tage haben mich so gestärkt, dass ich wieder mehr auf Menschen zugehen kann. Teilnehmer Stefan R. (Name geändert) erklärte nach der Veranstaltung, dass er sehr viel lachen konnte: "Ich bin dankbar dafür, was die Gruppe in mir bewegt hat. Am liebsten würde ich gar nicht nach Haus, so gut hat es mir gefallen." Neben vielen weiteren positiven Reaktionen, waren sich die Teilnehmer darin einig, dass die Gemeinsamkeit sehr spürbar war und die Teilnehmer Kraft für die Zukunft tanken konnten.

Das Angebot „Gemeinsam statt einsam“ war für die Teilnehmer kostenlos, inklusive der einzelnen Veranstaltungen und der Übernachtungen mit Vollpension.

Der fehlende Kontakt zu Mitmenschen bedeutet für die allermeisten einen enormen Stress und kann sogar gesundheitsschädigend wirken. Den Teilnehmern des Seminars "Gemeinsam statt ein-sam", die zwischen den Jahren aus ganz Deutschland nach Bad Kissingen kamen, hat die Veranstal-tung geholfen, Wege aus ihrer Einsamkeit zu finden. Foto: freepik

Übersicht

Ihre Kontaktaufnahme

Jetzt Kontakt zu Heiligenfeld Kliniken aufnehmen: