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Heiligenfeld übt Kritik am Nein der Stadt zu Bad Kissinger Weinsommer

Bad Kissingen – Mit Unverständnis und tiefen Bedauern reagiert die Heiligenfeld GmbH auf die mittlerweile zweite Entscheidung des Bauausschusses der Stadt Bad Kissingen, eine Genehmigung für den "Bad Kissinger Weinsommer", mit der Regionalvinothek KissVino als Veranstalter, abzulehnen. Nach Gesprächen eines Vertreters der Heiligenfeld GmbH mit den Gastronomen am Marktplatz konnte mit drei von vier Wirten eine Einigung erzielt werden, mit der beide Seiten zufrieden gewesen sind. Somit ist der "Versagungsgrund" des ersten ablehnenden Beschlusses laut Ordnungsamt "entfallen".

Was an Argumenten seitens der Stadtverwaltung bleibt, stellt für die Heiligenfeld GmbH mehr Schein als Sein dar. Vor allem die Aussage des geschäftsleitenden Beamten Gerhard Schneider, die Stadtverwaltung habe bei der Ermessungsabwägung nach wie vor Bedenken. "Herr Schneider sprach in der Sitzung des Bausauschusses von einer 'übermäßigen Inanspruchnahme' der Fußgängerzone beim Auf- und Abbau des Weinfestes. Da bin ich als Bad Kissingerin gespannt, wie 'übermäßig' die Fußgängerzone beim diesjährigen Rakoczyfest in Anspruch genommen wird", kritisiert Birgit Winzek, Geschäftsführerin der Heiligenfeld GmbH. Das vorgeschobene Argument, das Weinfest behindere die Fronleichnamsprozession lässt Winzek ebenfalls nicht gelten, da der zuständige Pfarrer Gerd Greier nach Rücksprache keine Probleme erkennt. Als bedauerlich bezeichnet Winzek, dass sich die Stadt zwar eine Belebung der Innenstadt wünsche, aber Maßnahmen, die dies zur Folge hätten, blockiert.

Herbe Kritik an der "Verhinderung" des "Bad Kissinger Weinsommers" übt auch der PR-Referent der Heiligenfeld GmbH, Kai Fraass. In seinen Augen ist die Argumentation mancher Stadträte, das Weinfest schade der Offroad-Messe "Abenteuer & Allrad" schlichtweg Humbug. "Konkurrenz belebt das Geschäft lautet ein altes deutsches Sprichwort, und das zu Recht. Als Würzburger verweise ich auf die Mainmetropole, in der sich seit über drei Jahrzehnten das "Würzburger Weindorf" und das "Africa Festival", das größte Festival seiner Art in Europa, überschneiden. Beide Veranstalter profitieren voneinander und besuchen sich sogar gegenseitig. Bester Beweis dafür ist die karibische Straßenparade, die bei den Schöpplern hervorragend ankommt. Hier lautet das Motto miteinander statt gegeneinander."

Am meisten irritiert hat die Geschäftsführerin der Heiligenfeld GmbH jedoch die Tatsache, dass der Bauausschuss "nicht diskutiert", sondern einfach nur "abgestimmt" hat. "Sei's drum, die Stadt hat entschieden, und wir werden mit unserer Vinothek auch ohne den Bad Kissinger Weinsommer einen Sommer mit Wein bieten. Wir werden unsere Winzer weiterhin gut vertreten und allen Kissingern sowie Gästen unserer Stadt ein guter Gastgeber sein", verspricht Winzek. Alle Stadträte sind herzlich eingeladen, mal im KissVino vorbeizuschauen. "Dann können wir über unsere Stadt diskutieren, anstatt wie in der Stadtratssitzung unreflektiert zu entscheiden."

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