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Rehabilitation bei urologischen Tumoren

  • Nieren- und Blasenkrebs haben die Tendenz, nach der Erstbehandlung wieder aufzutreten und erfordern meist ausgedehnte Operationen (z. B. künstliche Harnableitung, Neoblase) sowie medikamentöse Nachbehandlungen. Nieren- und Blasenverlust beeinträchtigen erheblich die körperliche Integrität. Psychotherapeutische Begleitung und eine aufbauende Trainingstherapie sollen den Umgang mit der Krebserkrankung erleichtern und das Vertrauen in die körperliche Leistungsfähigkeit wieder stärken.
  • Prostatakrebs stellt den häufigsten Tumor beim Mann dar. Er tritt überwiegend im höheren Lebensalter auf und wird mit Operation, Bestrahlung und Hormonen behandelt. Als Folgezustände können Harninkontinenz und Impotenz auftreten. Beckenbodenmuskeltraining und Aufklärung über Behandlungsmöglichkeiten der Impotenz helfen beim Umgang mit den Auswirkungen der Erkrankung.
  • Hodenkrebs ist eine Tumorerkrankung vorwiegend im jüngeren Lebensalter, die nach Operation, Bestrahlung und/oder Chemotherapie zu einer Einschränkung  der Fertilität (Fortpflanzungsfähigkeit) führen kann. Eine Beratung über Spermakonservierung, alternative Formen der Familienplanung und eine psychoonkologische Begleitung helfen dabei, sich wieder hoffnungsvoll dem Leben zuzuwenden. Ein körperliches Aufbautraining vermittelt wieder Vertrauen in die eigene körperliche Leistungsfähigkeit.

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