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Rehabilitation bei Wirbelsäulenbeschwerden und nach operativen Wirbelsäuleneingriffen

Wirbelsäulenbeschwerden sind die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Ein Altersgipfel ist in der Gruppe zwischen 50 und 70 Jahren zu verzeichnen. Statistisch gesehen hat in Deutschland jeden Tag ca. ein Drittel der Menschen Beschwerden an der Wirbelsäule. Über 80 Prozent der Menschen klagen mindestens einmal im Leben über Rückenschmerzen. Der untere Abschnitt der Wirbelsäule ist am häufigsten betroffen. Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen mit Bewegungsarmut klagen zunehmend auch Kinder über Rückenbeschwerden.

Ca. 90 Prozent aller wiederkehrenden (rezidivierenden) oder dauerhaften (persistierenden) Rückenschmerzen sind unspezifisch. Im Rahmen der körperlichen und bildgebenden Untersuchungen ergeben sich letztendlich keine Befunde, die die Beschwerden hinreichend erklären. Nur bei etwa 10 Prozent der Betroffenen findet man ein abgrenzbares Krankheitsbild der Wirbelsäule, weshalb von einem spezifischen Rückenschmerz gesprochen werden kann.

Folgende Krankheitsbilder sind voneinander abzugrenzen:

  • Störungen der Statik z. B. durch Längendifferenzen der Beine
  • degenerative (verschleißbedingte) Wirbelsäulenerkrankungen
  • Gleitwirbel (Spondylolisthesis - instabiles Wirbelsäulensegment), meist im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule
  • Bandscheibenvorfälle
  • Einengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)
  • Wirbelbrüche (z. B. unfallbedingt oder bei Osteoporose)
  • infektiös- und rheumatisch-entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen (z. B. bakterielle Spondylodiszitis, Morbus Bechterew)
  • Tumoren der Wirbel (meist Metastasen)

Behandlungsmöglichkeiten

Das Spektrum ist groß und reicht von konservativen Maßnahmen bis hin zu komplexen operativen Verfahren.

Die Festlegung der richtigen Therapiestrategie erfordert sowohl ein komplexes Verständnis der oben dargestellten Krankheitsbilder als auch eine umfassende Kenntnis von Möglichkeiten und Grenzen konservativer und operativer Wirbelsäulenbehandlungen.

Grundlegende Zielstellungen der Rehabilitationsmaßnahme sind:

  • Reduzierung von Schmerzzuständen
  • Information zu den Ursachen der Erkrankung, zu ihren Folgen und zur Behandlung
  • Kräftigung der rücken- bzw. rumpfstabilisierenden Muskulatur
  • Verbesserung der Wirbelsäulenfunktion und -belastbarkeit
  • Reduktion der postoperativen Schmerzen
  • Erlernen wirbelsäulenschonender Haltungs- und Bewegungstechniken
  • Wiedererlangung verlorengegangener Funktionen
  • Trainieren von Restfunktionen
  • Erlernen und Ausbilden neuer Fertigkeiten zur Kompensation von Funktionsstörungen
  • Anleitung zu krankheitsangemessenem Bewegungs- und Freizeitverhalten
  • Schulung in der Möglichkeit der Selbstkontrolle
  • Beratung im Hinblick auf die berufliche Tätigkeit und das Alltagsleben auf der Basis des vorhandenen Leistungsvermögens
  • Unterstützung der beruflichen Wiedereingliederung
  • Initiierung einer Rehabilitationsnachsorge zur Stabilisierung und weiteren Verbesserung des Rehabilitationsergebnisses

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