Rehabilitation nach Schulteroperationen

Schultergelenk

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des Körpers, das gleichzeitig aber auch sehr anfällig für Verletzungen und Verschleiß ist.

In Deutschland werden jährlich über 100.000 Schulterarthroskopien durchgeführt (Quelle: www.operation.de) und etwa 15.000 künstliche Schultergelenke implantiert (Quelle: www.metropolnews.info/news/gesundheit-medi-zin-und-pflege/hd).

In der Luitpoldklinik Heiligenfeld führen wir bei schulteroperierten Patienten eine stadienadaptierte Rehabilitationsbehandlung durch, die sich in drei grundsätzliche Phasen unterteilen lässt.

Die Therapiephasen sind miteinander verzahnt bzw. gehen fließend ineinander über.

1. Phase – Entzündungsabbau und Schmerzlinderung:

Ziele sind die Minimierung von Schmerz und Entzündung, die Unterstützung des Heilungsprozesses und die Konditionierung der Weichteiltrophik.

2. Phase – Bewegungsausmaß:

Ziele sind die Verbesserung der Gelenkmobilität und die Vermeidung von Kontrakturen.

3. Phase – Kraftoptimierung:

Ziele sind die Kräftigung der gelenkumgreifenden Muskulatur und die Wiederherstellung der statischen und dynamischen Stabilität.

Die Rehabilitationsbehandlung nach Schulteroperationen ist komplex und fordert neben fundierten anatomischen und biomechanischen Kenntnissen auch eine gute interdisziplinäre Vernetzung zwischen Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Pflegekräften. Nur so können auch Abweichungen von einem regelhaften Rehabilitationsverlauf frühzeitig erkannt und ggf. mit dem Operateur weiterführende Maßnahmen abgestimmt werden.

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