Heiligenfeld Kliniken stehen in Sachen Qualität auf Platz eins in Deutschland

Bad Kissingen –  Grund zur doppelten Freude haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heiligenfeld Kliniken. Nach der erfolgreichen KTQ-Rezertifizierung, bei der sie deutschlandweit von allen geprüften Kliniken am besten abgeschnitten haben, wurde die Heiligenfeld GmbH jetzt auch noch für ihre effiziente Organisations-Entwicklung als "KTQ Best Practice-Projekt" ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe beider Auszeichnungen nahm Ronald Neubauer für die KTQ-Geschäftsführung (Berlin) am 29. Oktober vor über 500 Mitarbeitern der Heilgenfeld Kliniken und geladenen Gästen in der Parkklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen vor.

Die Heiligenfeld Klinken stellen sich seit vielen Jahren freiwillig der Kontrolle durch die KTQ-GmbH. Das Kürzel "KTQ" steht für Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" und lässt sich etwa mit dem TÜV für Autos vergleichen. Die Heiligenfeld Kliniken wurden von der KTQ GmbH erstmals 2006 genau unter die Lupe genommen und verbessern seitdem von Prüfung zu Prüfung ihr Ergebnis. Zuletzt mit dem Spitzenwert von über 90 Prozent der erreichbaren Punkte, womit die Heiligenfeld Kliniken besser als alle anderen Kliniken und Krankenhäuser abschneiden und somit in Deutschland auf Rang eins rangiert. Das KTQ-Zertifikat ist nun bis zum Jahr 2021 gültig. Erstmals bekam die Heiligenfeld GmbH auch die bundesweite Auszeichnung "KTQ Best Practice-Projekt" verliehen. Unter dem Motto "Qualität zeigen!" fördert die KTQ GmbH "Exzellenz im Qualitätsmanagement des Gesundheitswesen". Die Ausgezeichneten, also auch die Heiligenfeld Kliniken, sollen als Hilfsmittel dienen, Veränderungen zu initiieren und Prozesse erfolgreich zu gestalten.

"Herr Neubauer, Sie sind der lebende Beweis dafür, dass es auch gute Nachrichten aus Berlin gibt", scherzte Thomas Bold, der Landrat des Landkreises Bad Kissingen angesichts der derzeitigen politischen Lage in Deutschland. Doch die politischen Verhältnisse in der Bundeshauptstadt waren schnell abgehakt und der Landrat kam auf den Punkt: "Wir sind eine Gesundheitsregion mit Bad Kissingen im Zentrum." Für Bold stelle nicht nur Bad Kissingen eine Marke dar, sondern auch die Heilgenfeld Kliniken. "Eine Marke strebt danach die Nummer eins zu werden. Für Heiligenfeld ging es stetig nach oben. Jetzt ist die Klinikgruppe an der Spitze und damit die Nummer eins. Herzlichen Glückwunsch und Kompliment für diese hervorragende Leistung, die bei Ihnen eine kontinuierliche Entwicklung aufzeigt." Landrat Bold wies in seiner Rede außerdem darauf hin, dass die Heiligenfeld Kliniken nicht nur im Gesundheitswesen als "Global Player" agieren, sondern in Bad Kissingen die Rolle des größten privaten Arbeitgebers einnehmen würden.

"Unsere Freude ist riesengroß. Es ist eine Sache rezertifiziert zu werden. Es ist aber noch mal eine ganz andere Dimension, das KTQ-Siegel mit einem so hervorragenden Ergebnis von 90 Prozent zu erhalten", sagt  Heiligenfeld-Geschäftsführer Stephan Greb, der in der Unternehmensgruppe auch für das Qualitätsmanagement verantwortlich ist. Zum Vergleich: Der Durchschnitt in Punkto Qualitätsmanagement (QM) deutscher Kliniken liegt bei 70,9 Prozent, der Durchschnitt von deutschen Reha-Kliniken bei 72,7 Prozent der möglichen Punkte.

"Sie sind die besten in Deutschland. Und Sie sind die ersten in Deutschland, die eine vernetzte Zertifizierung mit diesem Ergebnis bis zum heutigen Tag erreicht haben", schwärmte Ronald Neubauer im Namen der KTQ-Geschäftsführung bei der Überreichung der Urkunden. Mitarbeiterbefragungen stünden laut Neubauer leider nicht mehr im Focus von deutschen Unternehmen der Gesundheitsbranche. Umso mehr lobte er die hohen Rücklaufquoten der Mitarbeiterbefragungen bei den Heiligenfeld Kliniken. Die Landesgeschäftsführerin der BARMER in Bayern, Dr. Claudia Wöhler, nutze ihren Grußvortrag für einen Aufruf: "Seien Sie ein Vorbild für andere und machen Sie diesen Mut." Für Wöhler sei Qualität in der Gesundheitsbranche besonders wichtig. Jeder Euro sollte qualitativ hochwertig investiert werden.

Als Stärken der Heiligenfeld Kliniken nannten die Visitoren die hervorragend strukturierte Behandlung, die Teamarbeit, die Fort- und Weiterbildungen, die Führungskräfteentwicklung, die elektronische Patientenakte die Organisationsentwicklung, die Führungs- und Werteverantwortung sowie das Marketing der Klinken, um nur einige Beispiele aufzuzählen.  "Beeindruckt" und "gerührt" zeigte sich der Gründer der Heiligenfeld Kliniken, Dr. Joachim Galuska, als die KTQ-Visitoren ihre Ergebnisse der Klinik-Leitung  präsentierten. "Für mich ist dieses Ergebnis die Bestätigung  meines Berufslebens, sozusagen die Frucht meiner Arbeit. Und dies macht mich sehr glücklich", ergänzt Galuska, der all die Jahre größtes Engagement in diese erfolgreiche Entwicklung der Heiligenfeld Kliniken investiert hat.  Engagement, das jetzt belohnt wurde – und zwar von fünf Visitoren, die Profis sind und an insgesamt sechs Tagen die Parkklinik, Fachklinik, Rosengarten Klinik, Luitpoldklinik (alle Bad Kissingen), Heiligenfeld Klinik Uffenheim und Heiligenfeld Klinik Waldmünchen unter die Lupe nahmen. Dies waren Dr. Roland Krahl, Ärztlicher Direktor am ACURA Rhönklinik Gersfeld (ärztlicher Visitor Krankenhaus); Thomas Weyers, Pflegedirektor am St. Josef Krankenhaus Moers GmbH (pflegerischer Visitor Krankenhaus); Uwe Bigge, Pflegedienstleitung Klinik am Park, Bad Sassendorf (pflegerischer Reha-Visitor); Prof. Dr. Jan Wilde, Regionalleiter Medizinentwicklung AMEOS Ost (ärztlicher Reha-Visitor); Hardy Zießler, Pflegedienstleitung und QM-Beauftragter Rangauklinik Ansbach GmbH (ökonomischer Visitor Krankenhaus) und Visitations-Begleiter Uwe Riegelmann (WIESO CERT GmbH).

"Solch ein gutes Abschneiden, ist natürlich nur mit einem hochmotivierten und gut eingespielten Team möglich", sagt Heiligenfeld Geschäftsführer Michael Lang, der gleichzeitig seine Mitarbeiter für das hervorragende Ergebnis bei der Rezertifizierung lobt. "Wir lassen uns

extern durch Profis und Ärzte aus anderen Kliniken bewerten, damit wir erfahren wo wir stehen. Was machen wir gut? Wo können wir noch besser werden? Diese Fragen stehen für uns auf der Liste ganz oben", ergänzt Lang.

Nach der erfolgreichen Rezertifizierung sagte der Visitor Thomas Weyers: "Wir haben uns vom ersten bis zum heutigen Tag immer begleitet gefühlt." Außerdem erklärte Weyers: "In den Heiligenfeld Kliniken wird das Qualitätsmanagement gelebt. Der Patient steht dort definitiv im Mittelpunkt, und die Therapien werden um den Patienten herum gestaltet."  Visitor Dr. Roland Krahl lobte: "Heiligenfeld ist ein hochentwickeltes Unternehmen. Sie haben es uns nicht leicht gemacht, Verbesserungspotential zu liefern." Im Fokus der Qualitätsbeurteilung der Visitoren nach dem KTQ-Modell standen dabei folgende sechs Kategorien: Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit – Risikomanagement, Informations- und Kommunikationswesen, Unternehmensführung und Qualitätsmanagement.

Das KTQ-Verfahren ist das einzige, das speziell von Praktikern aus den Krankenhäusern für den Einsatz in Krankenhäusern entwickelt wurde. Laut einer Studie der DRG-Research-Group des Universitätsklinikums Münster nutzen 60 Prozent aller Krankenhäuser, die sich zertifizieren lassen wollen, das Verfahren der KTQ-GmbH (Berlin). Die Heiligenfeld Kliniken ließen sich 2006 erstmals von KTQ zertifizieren. Aber bereits davor war für die Klinikgruppe Qualitätsmanagement nicht wegzudenken. Schon 2004 erhielt Heiligenfeld vom Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen ein Qualitätsmanagement-Zertifikat für Rehakliniken.

Von links: Landrat Thomas Bold, Birgit Winzek (Geschäftsführerin der Heiligenfeld GmbH), Stephan Greb (Geschäftsführer der Heiligenfeld GmbH), Dr. Joachim Galuska (Geschäftsführer der Heiligenfeld GmbH), Michael Lang (Geschäftsführer der Heiligenfeld GmbH), Dr. Claudia Wöhler (Landesgeschäftsführerin der BARMER) und Ronald Neubauer (KTQ GmbH). Foto: Kai Fraass

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