Heiligenfeld Kliniken verurteilen Jens Spahns Angriff auf die Psychotherapie

Bad Kissingen/Berlin – "Es gibt einen schwerwiegenden Angriff von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf die Psychotherapie", mahnt der Ärztliche Direktor der Heiligenfeld Kliniken, Dr. Jörg Ziegler. Aus diesem Grund fordert Dr. Ziegler im Namen der Heiligenfeld GmbH den Bundestag dazu auf, im Gesetzgebungsverfahren zum Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz - TSVG) die vorgesehene Ergänzung zum Absatz 6a im § 92 SGB V abzulehnen. Um dies zu erreichen, bittet Dr. Ziegler alle Patienten, Angehörige aber auch alle Bürger eine Onlinepetition zu unterstützen, die den geplanten Gesetzesentwurf ablehnt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn möchte, dass Patienten nicht mehr zu einem Therapeuten ihrer Wahl gehen und dieser diagnostiziert, welche Hilfe nötig und richtig wäre. Statt dessen soll ein besonders qualifizierter Behandler vorgeschaltet werden. Das heißt Patienten sollen zukünftig einen solchen Diagnostiker davon überzeugen müssen, dass sie Psychotherapie brauchen. "Es ist absurd und nicht hinnehmbar, dass der entsprechende Passus in den Kabinettsentwurf zum 'Terminservice- und Versorgungsgesetz' (TSVG) in letzter Minute praktisch hinein geschmuggelt wurde, so dass die Psychotherapeutenverbände keine Möglichkeit der Einflussnahme mehr hatten", sagt Dr. Ziegler. "Eine solche Hürde würde für viele eine Psychotherapie unerreichbar machen. Das darf nicht passieren", ergänzt der Ärztliche Direktor der Heiligenfeld Kliniken und fordert mit der Unterzeichnung der Petition zum demokratischen Protest auf.

Die Petition steht online auf: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_10/_25/Petition_85363.nc.html

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