Mehr als 200 Teilnehmer beim Symposium "Lebendige Hochsensibilität"

Als "vollen Erfolg" bezeichnet die Leiterin des Veranstalters Akademie Heiligenfeld, Anita Schmitt, das Symposium "Lebendige Hochsensibilität". Mehr als 200 Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Menschen in therapeutischen Berufen sowie interessierte, hochsensible Personen kamen am 2. und 3. Februar in die Parkklinik Heiligenfeld, um ein fachlich aktuelles, praxisorientiertes und lebendiges Bild der Hochsensibilität zu gewinnen.

Menschen mit Hochsensibilität haben eine erhöhte Empfindsamkeit und eine breitere Wahrnehmung. Sie spüren mehr, intensiver und gründlicher. Dieses Wesensmerkmal macht sie sehr verletzlich und es führt oft dazu, dass ihnen alles zu viel wird, weil sie die vielen Eindrücke nicht mehr verarbeiten können. Im Eröffnungsvortrag des Symposiums ging die Chefärztin der Parkklinik Heiligenfeld, Doctor medic. Univ. Cluj-Napoca Cristina Pohribneac auf mögliche Vorteile der Hochsensibilität, aber auch auf deren Schattenseiten ein. So verfügen hochsensible Menschen unter anderem oft über eine hohe Kreativität, über ein besseres Einfühlungsvermögen und sie sind nicht selten Querdenker, die komplexere Zusammenhänge erkennen. Zu den Schattenseiten gehört laut Pohribneac unter anderem der Mangel an Selbstwertgefühl. Für Außenstehende wird dieser Mangel oft als Schüchternheit interpretiert. Außerdem sind hochsensible Menschen weniger belastbar und ziehen sich oft bis zur Isolation zurück.

Prof. Dr. Thilo Hinterberger, vom Kooperationspartner der Heiligenfeld Kliniken, dem Universitätsklinikum Regensburg (UKR), referierte zum Thema "Sensibilität und Wahrnehmunsverarbeitung in der Psychosomatischen Medizin". Er stützte sich dabei auf neueste Erkenntnisse seines Forschungsbereichs für Angewandte Bewusstseinswissenschaften. "Für die klinische Diagnostik ist es ganz wichtig, dass wir den Unterschied zwischen Sensibilität und den damit verbundenen Vearbeitungsproblematiken erkennen. Und daher haben wir einen Fragebogen entwickelt, der in der Lage ist, diese beiden Komponenten deutlich zu unterscheiden.", sagte Prof. Dr. Hinterberger. Diesen Fragebogen präsentierte er den Teilnehmer des Symposiums.

Auf die "Grundlagen eines achtsamkeitsbasierten Selbstmanagements hochsensibler Menschen" ging der Schweizer Martin Bertsch von "VisonsSchmiede – Institut für Potentialentfaltung" ein. Er machte dabei auch auf die Ursachen der Hochsensibilität aufmerksam, die unter anderem auf einen seelischen Konflikt, eine Krise oder Trauma beruhen können.

Unter zehn unterschiedlichen Workshops konnten die Teilnehmer des Symposiums wählen und insgesamt fünf Vorträge zum Thema Hochsensibilität am Freitag und Samstag verfolgen. Im Abendprogramm begeisterte John Nölte-Sayed, Kreativtherapeut in den Heiligenfeld Kliniken, mit Kundalini Tanz-Meditation.

Die Besucher waren von dem Symposium begeistert: "Tolles Symposium, ich bin reich beschenkt wieder nach Hause gefahren". "Die Veranstaltung war sehr gelungen, besonders die Mischung von Vortrag, Art der Vorträge und Workshops war sehr gut und abwechslungsreich." "Wundervolle und inspirierende Veranstaltung." Auch die Leiterin der Akademie, Anita Schmitt, zeigt sich äußerst zufrieden: "Es war sehr schön, mehr als 200 feinfühlige, offene und herzliche Menschen willkommen zu heißen und zu sehen, wie begeistert die Teilnehmer waren. Einige Anmeldungen konnten wir bereits für das nächste Symposium am 6. und 7. September 2019 entgegennehmen".

Die Chefärztin der Parkklinik Heiligenfeld, Doctor medic. Univ. Cluj-Napoca Cristina Pohribneac, bei der Eröffnung des Symposiums "Lebendige Hochsensibilität".

Die Leiterin der Akademie Heiligenfeld, Anita Schmitt, beim Symposium "Lebendige Hochsensibilität" in der Parkklinik Heiligenfeld.

Mehr als 200 Interessierte besuchten das Symposium "Lebendige Hochsensibilität" in der Parkklinik Heiligenfeld. Auf unserem Foto verfolgen sie den Vortrag der Chefärztin der Parkklinik Heiligenfeld, Doctor medic. Univ. Cluj-Napoca Cristina Pohribneac.

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