Psychosomatische Merkmale von Ärzten, Psychologen/Psychotherapeuten und Pflegekräften in stationärer psychosomatischer Behandlung und deren Verlauf

Dissertation von Cornelia Lück

Durch die psychische Belastung wird bei den in Gesundheitsberufen und im psychologischen Bereich Tätigen die Leistungsfähigkeit reduziert und die Entstehung von psychischen und körperlichen Erkrankungen gefördert. Das Ziel dieser Arbeit war, herauszufiltern, welche psychosomatischen Merkmale bei den zu untersuchenden Arztgruppen, Psychologen/Psychotherapeuten, Pflegekräften und der berufsunabhängigen und alle Patienten umfassende Testgruppe zum Zeitpunkt der Klinikaufnahme vorlagen und inwiefern durch den stationären Aufenthalt eine Veränderung des Arbeitsverhaltens und des Vorhandenseins von Symptomen psychischer Erkrankungen bemessen werden kann.

In die Studie wurden 13092 Patienten einbezogen, die in der Parkklinik Heiligenfeld im Zeitraum von 2007 bis 2012 stationär aufgenommen wurden. Diese wurden auf folgende fünf Gruppen aufgeteilt: Klinikärzte, Ärzte außerhalb der Klinik, Psychologen/Psychotherapeuten Pflegekräfte und eine Testgruppe, die alle Patienten der Klinik berufsumfassend umfasst. Es wurden einerseits die soziodemographischer Merkmale wie das Geschlecht, das Alter, der Familienstand und die Kinderanzahl andererseits die Fragebögen des arbeitsbezogenen Verhaltens und Erlebens (AVEM) und des ICD-10-Symptome-Rating (ISR) hinsichtlich des Vorhandenseins von gesundheitsschädlichen Arbeitsverhalten und von Symptomen psychischer Erkrankungen zu den Zeitpunkten der Klinikaufnahme und ein Jahr nach der Klinikentlassung untersucht. Zur weiteren Differenzierung wurden die untersuchten Patienten mit Hilfe des Veränderungsfragebogens(VEV-K) befragt, inwiefern diese eine Veränderung des Erlebens und des Verhaltens zum Zeitpunkt der Klinikentlassung und ein Jahr nach der Klinikentlassung empfunden haben.

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