Sektorübergreifende Versorgung nach Amputationen

Über die genaue Anzahl von Menschen mit amputierten Gliedmaßen gibt es in Deutschland keine verlässlichen Statistiken. Geschätzt werden hierzulande pro Jahr ca. 40.000 bis 50.000 Amputationen an den unteren Gliedmaßen durchgeführt. Die häufigste Ursache sind Durchblutungsstörungen. Insbesondere Zuckerkranke sind davon betroffen und haben somit ein bis zu fünfzigfach erhöhtes Amputationsrisiko. Daneben können schwere Verletzungen bzw. Unfallfolgen oder auch Tumorerkrankungen eine Amputation zur Folge haben.

Für amputierte Patienten ist eine gute Vernetzung des gesamten Ärzte- und Therapeutenteams erforderlich.

Dies ist nur durch eine sektorübergreifende Versorgung möglich, die

  • zu einer Optimierung der Schnittstellen zwischen akutstationärer, rehabilitativer und ambulanter Weiterbehandlung führt,
  • flexible, individuell angepasste rehabilitative Leistungen innerhalb eines Gesamtbehandlungskonzeptes ermöglicht,
  • eine verbesserte Kommunikation und einen lückenlosen Informationsaustausch zwischen Operateuren, Reha-Medizinern und weiterbehandelnden Ärzten sicherstellt.

In der Luitpoldklinik Heiligenfeld wurden die strukturellen Voraussetzungen geschaffen, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

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