Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion besucht Heiligenfeld Kliniken

Bad Kissingen/Waldmünchen – Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Sabine Dittmar war am Mittwoch, 27. März zu Gast in den Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen. Der Grund für den Besuch der Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Bad Kissingen war die Einladung zu einem Informationsaustausch über die psychosomatische Heiligenfeld Klinik Waldmünchen und deren für Deutschland einmaliges Konzept der systemischen (Familien-)Therapie, das so genannte "Waldmünchner Modell". Die Klinik arbeitet nach einem ganzheitlichen Konzept  bei dem Erwachsene, Kinder, Jugendliche, Väter und/oder Mütter mit Kindern und ganze Familien behandelt werden.

Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen der Geschäftsführung der Heiligenfeld Kliniken, der Chefärztin der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen Dr. Sabine Barry und der SPD-Politikerin Sabine Dittmar stand der stetig wachsende Bedarf nach dem innovativen Behandlungskonzept der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen. Die permanente Auslastung der Klink sowie das deutschlandweite Einzugsgebiet mit mehrmonatigen Wartezeiten untermauern laut Heiligenfeld-Geschäftsführer Michael Lang dieses Behandlungskonzept, das wissenschaftlich begleitet und konsequent weiterentwickelt wird.

Die Notwendigkeit des "Waldmünchner Modells" zeigt die Tatsache, dass leider auch eine hohe Anzahl von Kindern und Jugendlichen in Deutschland psychisch erkrankt. Laut einer Studie des Bundesamtes für Statistik gelten 20 bis 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen als seelisch auffällig. Für die Entstehung von psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter spielt die Eltern-Kind-Beziehung häufig eine wesentliche Rolle. Aus diesem Grund ist es erforderlich, diese Beziehungsstruktur zu reflektieren und in den therapeutischen Prozess zu integrieren. Und genau das macht das "Waldmünchner Modell" einzigartig und erfolgreich.

"Die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar zeigte sich beeindruckt von dem einzigartigen Konzept der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen und sagte: "Es ist erschreckend, dass jedes fünfte Kind psychische Auffälligkeiten zeigt", und bezieht sich dabei auf die so genannte "Bella-Studie" zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. "Mit dem 'Waldmünchner Modell' schließt Heiligenfeld eine Versorgungslücke und hilft betroffenen Familien", so die SPD-Politikerin. Die Geschäftsführung der Heiligenfeld Klinik freut sich darüber, dass Sabine Dittmar die systemischen (Familien-)Therapie in Waldmünchen unterstützt. Nur durch politische Gespräche wie diese und Verständnis für die Bedeutung des  "Waldmünchner Modells", könne die Behandlung sichergestellt und weiterentwickelt werden.

Heiligenfeld Geschäftsführer und Gründer Dr. Joachim Galuska ging bei dem Info-Gespräch auch auf den Digitalen Wandel ein. Durch die Digitalisierung habe die seelische Überforderung  zugenommen. Außerdem werde das Leben immer schneller, komplizierter und komplexer. Er warnte zusätzlich vor einer Vereinsamung, die zum großen Problem der Gesellschaft werde. "Man hat den Überblick darüber verloren, was man alles machen muss, und über das, was man nicht machen darf." SPD-Politikerin Sabine Dittmar merkte dazu an, dass hier die Politik und Gesellschaft gleichermaßen gefordert seien.

Unser Bild zeigt von Links: Dr. Jörg Ziegler (Ärztlicher Direktor, Heiligenfeld GmbH), Stephan Greb (Heiligenfeld Geschäftsführer), Dr. Joachim Galuska (Gründer der Heiligenfeld Kliniken und Ge-schäftsführer), Sabine Dittmar (Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion), Dr. Sabine Barry (Chefärztin der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen), Michael Lang (Heiligenfeld Geschäftsführer) und Birgit Winzek (Heiligenfeld Geschäftsführerin). Foto: Kai Fraass

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