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Singen gegen die Angst? – Auswirkungen von Singen auf den aktuellen Angstzustand

Masterarbeit von Cécile Jansen

Zusammenfassung

Auf Grund der hohen Prävalenz von Angststörungen in der Bevölkerung kommt es zu einer hohen und andauernden Belastung des Gesundheits- und Sozialsystems. Die Förderung von eigenverantwortlichen Umgangsstrategien mit Angst stellt somit einen besonderen gesundheitlichen und soziokulturellen Nutzen dar.

Diese Studie untersuchte in dem singtherapeutischen Angebot „Heilkraft der Stimme“ die Auswirkungen des Singens auf den aktuellen Angstzustand. Erhoben wurden die Daten mittels Selbstbeurteilungsfragebögen, nicht-teilnehmender Beobachtung und Messung der Herzratenvariabilität.

Der Prä-Post-Vergleich ergab sowohl eine statistisch signifikante Angstreduktion (t(63)=7.527; p.001; SD=7,99) als auch eine deutliche Steigerung des Wohlbefindens. Des Weiteren wurde kein kausaler Zusammenhang der musikalischen Vorerfahrung auf die Angstreduktion gefunden. Die Analyse der Herzratenvariabilität wies während des Singens mit Bewegungsabfolgen eine aktivierende Wirkung auf. Dies ist vermutlich auf die körperliche und emotionale Leistung zurückzuführen.

Diese Studie konnte erstmalig empirische Befunde zu dem speziellen Verfahren „Heilkraft der Stimme“ geben. Lauschendes Singen als Methode zur Angstreduktion unabhängig von musikalischer Fähigkeit kann dabei den Therapieprozess wesentlich unterstützen.

 

 

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