Ärzte und Therapeuten

Menschen in ärztlichen und therapeutischen Berufen gehen meist ganz in ihrer beruflichen Tätigkeit auf, was sinnerfüllend und belastend zugleich sein kann. Für andere da zu sein, sie in Notlagen zu unterstützen und zu begleiten, bedeutet für Ärzte und Psychotherapeuten eine Verpflichtung, der sie mit hohem Engagement nachgehen. Gleichzeitig leisten sie oft ein unerträgliches Maß an Überstunden und werden mit Dokumentationsaufgaben überfrachtet.

Therapeuten geraten daneben auch häufig in das Dilemma des "hilflosen Helfers" und brennen aus, wenn sie täglich mit allen möglichen psychischen Leidensformen konfrontiert sind.

Gleichzeitig fehlt eine Würdigung und Anerkennung für das hohe Maß an Fürsorge und Engagement, das Ärzte und Therapeuten leisten.

Die Belastungen in den ärztlich-therapeutischen Berufen sind nicht von der Hand zu weisen. Sich jedoch selbst einzugestehen, Hilfe zu benötigen, fällt sehr schwer - schließlich sind Ärzte und Therapeuten diejenigen, die helfen. Das jedoch hat zur Folge, dass sie psychotherapeutische Hilfe selbst oft viel zu spät in Anspruch nehmen. Dabei ist es gerade für Ärzte und Psychotherapeuten wichtig, dass sie sich die gleiche Menschlichkeit und Gesundheitsförderung zugestehen wie ihren Patienten.

Behandlungsindikationen

Wir behandeln das gesamte Spektrum psychischer und psychosomatischer Erkrankungen:

  • Angstzustände und Depressionen jeder Art
  • Erschöpfungs- und Burnout-Zustände, auch mit körperlichen Beschwerden wie Konzentrations- und Schlafstörungen
  • akute und chronische Belastungsreaktionen
  • schwere Krisen im Zusammenhang mit Konflikten, Verlusten oder unverarbeiteten Operationen, Unfällen oder Krankheiten
  • psychosomatische Störungen, z. B. Kopfschmerzen, Herz-, Kreislauf-, Magen-Darm- oder Wirbelsäulenbeschwerden
  • Essstörungen und Adipositas
  • beginnende stoffgebundene und nicht-stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen
  • berufliche und persönliche Identitätskrisen
  • Lebenskrisen, Sinnkrisen, Glaubenskrisen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Sexual- und Beziehungsstörungen
  • Zustände nach psychotischen Episoden

Eine Depression - oft als Burnout-Folgeerkrankung - stellt bei Ärzten und Therapeuten die am häufigsten zu behandelnde Erkrankung dar. Danach folgen Angststörungen, Belastungsstörungen, somatoforme Störungen und Suchterkrankungen als Hauptdiagnosen in unserer Klinik.

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