Unternehmen Heiligenfeld GmbH

Michael Lang, Stephan Greb , Birgit Winzek, Dr. med. Jörg Ziegler

Die Geschäftsführung der Heiligenfeld GmbH wurde im Jahr 2015 um Michael Lang und Stephan Greb erweitert. Seit 2017 gehört Birgit Winzek zur Geschäftsführung. Zuvor war sie als Prokuristin ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung. Dr. med. Jörg Ziegler hat im Juni 2017 die Ärztliche Direktion der Heiligenfeld Kliniken übernommen.

Zuvor war er bereits seit 2010 als Chefarzt der Luitpoldklinik Heiligenfeld im Unternehmen tätig. 2019 hat sich der Gründer der Heiligenfeld Kliniken Dr. Joachim Galuska aus der Geschäftsführung verabschiedet. Die Geschäftsführung sorgt für eine gelebte werteorientierte Unternehmenskultur und eine hohe Qualität in der medizinischen und therapeutischen Behandlung der Patient*innen.

Geschäftsführung

Michael Lang

Michael Lang

Michael Lang gehört seit 2008 der Geschäftsführung der Klinikgruppe an. Schon während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt war er im Unternehmen tätig. Zudem hat er ein Management-Programm für Nachwuchsführungskräfte bei den Rottal-Inn-Kliniken absolviert. Im Jahr 2005 kam er als Klinikmanager der Fachklinik Heiligenfeld zurück ins Unternehmen.

So beschreibt er persönlich das Herz von Heiligenfeld:

  • das gemeinsame streben nach Sinn und Erfüllung
  • das Getragensein von der gemeinsamen Absicht zu einem guten Leben (Mitarbeiter, Patienten, Gesellschaft, Umwelt)
  • die Bereitschaft zur Offenheit, Konsens, Verantwortung und Weiterentwicklung durch gegenseitige Förderung, Inspiration, aber auch Spiegelung und Korrektur
  • das handeln nach unseren Werten
  • das grundsätzliche Hinterfragen
Stephan Greb

Stephan Greb

Stephan Greb, Betriebswirt, arbeitet bereits seit 2004 als Coach und Unternehmensberater für die Heiligenfeld Kliniken. Seit 2015 ist er als Geschäftsführer der Heiligenfeld GmbH tätig. Hier verantwortet er die Bereiche Aufnahmemanagement, Bau und Technik, IT, Marketing, Personalmanagement und die Akademie Heiligenfeld. Übergeordnet kümmert er sich für die gesamte Unternehmensgruppe um das Qualitätsmanagement, die Organisationsentwicklung und die Expansion.

 

 

Birgit Winzek

Birgit Winzek

Birgit Winzek arbeitet seit 1992 in den Heiligenfeld Kliniken. Über viele Jahre war sie als Pflegedirektorin tätig. 2017 trat sie in die Geschäftsführung der Heiligenfeld GmbH ein. Als Geschäftsführerin verantwortet sie den medizinischen Bereich, das Reinigungsmanagement, Küche und Service. Birgit Winzek verfügt über eine Qualifikation zur Verhaltenstherapeutischen Co-Therapeutin und zur Systemischen Paar- und Familientherapeutin. Das Motto von Birgit Winzek lautet „Arbeitszeit ist Lebenszeit“ und so ist sie mit ganzem Herzen in den Heiligenfeld Kliniken tätig.

Dr. med. Jörg Ziegler

Dr. med. Jörg Ziegler

Dr. med. Jörg Ziegler hat im Juni 2017 die Ärztliche Direktion der Heiligenfeld Kliniken übernommen. Zuvor war er bereits seit 2010 als Chefarzt der Luitpoldklinik Heiligenfeld im Unternehmen tätig.

Dr. Ziegler ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und verfügt über verschiedene Zusatz-Weiterbildungen wie Sozialmedizin, Sportmedizin, Manuelle Therapie sowie Physikalische Therapie und Balneologie.

Als Ärztlicher Direktor ist Dr. Ziegler unter anderem verantwortlich für den medizinisch-therapeutischen Bereich der Luitpoldklinik Heiligenfeld, für die patientenbezogenen administrativen Bereiche wie Aufnahmemanagement, Patientenabrechnung und Medizinsicher Schreibdienst sowie für die Akademie Heiligenfeld.

Daten und Fakten

Die Heiligenfeld GmbH in Bad Kissingen besteht aus sieben Kliniken und der Akademie Heiligenfeld.
Alle Unternehmensbereiche arbeiten nach einem integrativen und werteorientierten Unternehmenskonzept.

1990 Gründung

7 Kliniken

4 Standorte

900 Mitarbeiter*innen

Unternehmensphilosophie und - Kultur

Die Heiligenfeld Kliniken besitzen als Familienunternehmen eine werteorientierte Unternehmensphilosophie. Das bedeutet, dass materielle Werte wie Wirtschaftlichkeit und Effizienz und immaterielle Werte wie Menschlichkeit, sinnerfüllte Arbeitsplätze oder gesellschaftliche Verantwortung im Gleichgewicht stehen. Heiligenfeld versteht sich ebenfalls als lebendiges Unternehmen, das mit seinen Mitarbeiter*innen, Patient*innen und Kooperationspartnern ständig im Gespräch ist. Auf diese Weise werden die grundlegenden Werte immer wieder miteinander ausgetauscht und dadurch gelebt. Diese gelebte Wertekultur wird auch durch die Patient*innen wahrgenommen. So wird in Befragungen deutlich, dass die Patient*innen während ihres Aufenthalts die Werte Achtsamkeit, Ganzheitlichkeit, Menschlichkeit und Gemeinschaft besonders wahrnehmen.

Die Heiligenfelder Essenzen​

Die Heiligenfelder Essenzen sind die Weiterentwicklung des Leitbilds und das Ergebnis eines sechsmonatigen Organisationsentwicklungsprozesses der Mitarbeiter*innen aller Kliniken, Abteilungen und Hierarchieebenen.
In ihnen finden sich wesentliche Aussagen zum Grundverständnis der Arbeit in Heiligenfeld, den Werten, denen sich die Mitarbeiter*innen verpflichtet fühlen und dem Erleben von Heiligenfeld als Arbeits- und Lebensraum.

 

Soziale Verantwortung und gesellschaftliches Engagement

Die Heiligenfeld Kliniken sehen ihre soziale Verantwortung als Einrichtung des Gesundheitswesens auf eine ganzheitliche Art und Weise. Über ihre rechtlichen Pflichten hinaus übernehmen sie in Unternehmen sowie anderen Organisationen und Institutionen freiwillig gesellschaftliche Verantwortung.

Dabei gelten folgende Grundpfeiler:

  • vorausschauend wirtschaften
  • fair mit Beschäftigten umgehen
  • Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen

Besonders auf regionaler Ebene setzt sich die Heiligenfeld GmbH für die Gesellschaft ein. So werden im Rahmen einer Weihnachtsspende jedes Jahr über 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen rund um die Regionen der drei Unternehmensstandorte Bad Kissingen, Uffenheim und Waldmünchen gespendet. Zudem arbeitet das Unternehmen bevorzugt mit regionalen Firmen zusammen. Ziel ist es, die Wirtschaftskraft in der Region zu stärken und vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Der Preis der einzelnen Leistungen ist dabei nicht das einzige Vergabekriterium für Aufträge. Die gelieferte Qualität und die Werteorientierung der Partner sind zusätzliche entscheidende Kriterien.

  • Weihnachtsspende
    An Weihnachten spendet das Unternehmen über 20.000 Euro für gemeinnützige Organisationen in der Region rund um Bad Kissingen. Die Mitarbeiter*innen können Projekte vorschlagen, die im Dezember mit einer Geldspende gefördert werden. Die Mitarbeiterschaft entscheidet durch ein Punktevergabesystem über die Höhe der Förderung. Jede*r Mitarbeiter*in, welche*r vorschlägt, ist Pat*in seines Projekts.
    Weihnachtsspende 2020
  • Pavillon der Religionen
    Die Heiligenfeld Kliniken haben einen Pavillon der Religionen erbaut und der Stadt Bad Kissingen geschenkt. Mit dem Pavillon der Religionen soll ein Dialog der Kulturen und Religionen gefördert werden. Fünf große Religionen und eine offene Spiritualität finden im Pavillon der Religionen im Bad Kissinger Kurpark ihren Platz und laden zum Andacht- und Innehalten ein.
    pavillon.religionen.de
  • Regionale Partner
    Die Heiligenfeld GmbH arbeitet bevorzugt mit regionalen Firmen zusammen. Hierdurch stärkt das Unternehmen die Wirtschaftskraft in der Region und baut vertrauensvolle Beziehungen zu den umliegenden Unternehmen auf. Der Preis der einzelnen Leistungen ist dabei nicht das einzige Vergabekriterium für Aufträge. Die gelieferte Qualität und die Werteorientierung der Partner sind zusätzliche entscheidende Kriterien.
Im Jahr 2010 initiierte Dr. Joachim Galuska gemeinsam mit 21 Chefärzt*innen einen „Aufruf zur psychosozialen Lage“. Dieser Aufruf möchte auf die erschreckende psychosoziale Lage in Deutschland aufmerksam machen und zu einem Dialog anregen. Mehrere tausend Fachleute aus dem Bereich der Behandlung und der Begleitung psychosozialer und seelischer Probleme sowie Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen unterstützen die Initiative bereits mit ihrer Unterschrift. Die Unterzeichnenden des Aufrufs wollen nicht bestimmte gesellschaftliche Sektoren für diese dramatische und nicht angemessen erkannte Entwicklung verantwortlich machen, sondern zu einem offenen gesellschaftlichen Dialog über die psychosoziale Lage, die möglichen Ursachen und sinnvolle Handlungsansätze aufrufen. Dabei werden sie nicht von individuellen, berufspolitischen und institutionellen Interessen geleitet, sondern sie wollen sich als Menschen äußern, die in diesen Fachgebieten Verantwortung tragen.
“Aufruf zum Leben ” ist eine Initiative von 22 leitenden Ärzt*innen der Psychosomatik, die sich dafür einsetzen, Bewusstsein für den Wert des Lebens sowie die Wertschätzung der „Seele“ und des „Lebens“ zu wecken. Hierbei handelt es sich um die Weiterentwicklung der Initiative “Aufruf zur psychosozialen Lage in Deutschland”, die dieser Personenkreis vor sechs Jahren ins Leben rief. “Aufruf zum Leben” richtet sich an alle Bereiche der Gesellschaft: Erziehung, Bildung, Wirtschaft, Politik etc. mit dem Ziel, diese zu durchdringen. Im Fokus steht ein sich gegenseitig wertschätzendes Zusammenleben in der Gesellschaft, das letztlich das Wiedererstarken der Bedeutung von Beziehungen zur Folge hat.

Das Aktionsbündnis Lernfeld Gesundheit wurde im Jahr 2015 gegründet und will Bildungseinrichtungen zu gesunden Lebens- und Entfaltungsräumen für Lehrende und Lernende entwickeln. Denn Gesundheit ist Voraussetzung und Ergebnis von gelingenden Bildungsprozessen. Gesundheitskompetenz umfasst die Fähigkeit, im persönlichen Leben und in individuellen Lebenswelten gesunde Entscheidungen zu treffen. Unsere Bildungseinrichtungen sollten Menschen befähigen, gesund leben zu können und ihr Leben gesundheitsförderlich zu gestalten. Die Grundwerte des Aktionsbündnisses beruhen auf einer ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit und Bildung.

Ziele:

  • Entwicklung von Gesundheitsbewusstsein im Bildungsbereich
  • Einführung eines Schulfachs „Gesundheit“
  • Pilotschulen für Lernmodule aus dem Bereich Gesundheit
  • Qualifizierung von Lehrkräften für Gesundheitsbildung
  • Erfahrungsaustausch zur Umsetzung von Gesundheitsthemen im Unterricht
  • Implementierung von Gesundheitsbildung in Schulentwicklungsprozesse
  • Entwicklung von Bildungseinrichtungen als gesunde und gesundheitsfördernde Lernorte
  • Gesundheitsförderung für Lehrer*innen und Lernbegleiter*innen

lernfeldgesundheit.de

Die Fortbildungsreihe „Selbstmanagement für Auszubildende“ wird von einem branchenübergreifenden Netzwerk von Unternehmen aus der Region Main-Rhön für ihre Auszubildenden organisiert. Das Weiterbildungsprojekt wurde im Jahr 2012 von Dr. Joachim Galuska und Christine Seger, Geschäftsführerin der Seger Transporte GmbH & Co. KG, initiiert, um den Lehrlingen wichtige psychosoziale Kompetenzen zu vermitteln, die in der fachlichen Ausbildung und an Schulen nicht gelehrt werden. Durch die Anleitung zum Selbstmanagement sollen die Auszubildenden Entscheidungshilfen erhalten und lernen, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen. Es werden unter anderem die Themen Selbstmanagement und Selbstführung, Umgang mit Geld, Gesundheitsmanagement, Stressmanagement sowie Dialog und Beziehung behandelt. Die Inhalte werden im Rahmen von zwölf Nachmittagen innerhalb von drei Jahren vermittelt. Jedes Modul besteht aus einer theoretischen Einleitung in das Thema und einem Praxisteil. Auch Coaching in Kleingruppen sowie der Dialog spielen eine große Rolle.

Ziele des Konzepts:

  • Die Verbesserung von Selbststeuerung und Selbstführung
  • Die Verbesserung der Fähigkeiten zum Dialog und zur Kooperation
  • Die Verbesserung des Umgangs mit der eigenen Gesundheit
  • Die Verbesserung des Umgangs mit den Herausforderungen der modernen Welt

azubi-selbstmanagement.de

Das Psychosomatische Versorgungsnetz Main-Rhön ist ein Arbeitskreis aus verschiedenen Berufsgruppen und Einrichtungen, die in der Region Main-Rhön Leistungen zur psychosomatischen Versorgung erbringen. Das Versorgungsnetz wurde im Jahr 2008 von Dr. Joachim Galuska mit dem Ziel der Verbesserung der regionalen psychosomatischen Versorgung gegründet. Zu den Mitgliedern gehören Fachärzte, Psychologische Psychotherapeuten, Krankenpflegepersonal, Psychosomatische Kliniken, Sozialarbeiter und Kreativtherapeuten sowie Beratungsstellen und Sozialpsychiatrische Dienste. Im Jahr 2013 wurde der Arbeitskreis in der Kategorie „Gut versorgt in der Region“ mit dem Bayerischen Gesundheitspreis ausgezeichnet. Mit zahlreichen Maßnahmen, wie der Einrichtung einer offenen Sprechstunde sowie dem Angebot einer Krisengruppe zur kurzzeitigen Behandlung, soll eine Verbesserung der Kooperation und Vernetzung der ambulanten und stationären psychosomatischen Behandlungsangebote in der Region erreicht werden. Aktuell sind weitere Projekte, wie die Einrichtung von Informations- und Übungsgruppen für Patienten und Angebote sozialarbeiterischer Beratung, in Arbeit.

psychosomatische-versorgung.de

Spirit plus e. V. ist ein von Dr. Joachim Galuska initiiertes Netzwerk für Menschen, die in ihre wirtschaftliche Verantwortung eine gelebte Spiritualität einbringen wollen. Es will dazu beitragen, spirituelles Bewusstsein in der Wirtschaft zu entwickeln und zu verbreiten. Das Netzwerk lebt durch die Aktivitäten seiner Mitglieder und aller, die an diesen Themen interessiert sind. Dazu werden Veranstaltungen organisiert, regionale Aktivitäten gefördert und Arbeitsgruppen unterstützt.

spirit-plus.de

„Wir wollen auch jenen Menschen eine therapeutische Behandlung und persönliche Entwicklung ermöglichen, die infolge ihres geistigen, seelischen oder körperlichen Zustands oder aufgrund finanzieller Beschränkungen nicht eigenständig dazu in der Lage sind.“ Aus dieser Überzeugung heraus entwickelten ehemalige Patientinnen und Patienten der Fachklinik Heiligenfeld die Idee zur Gründung des Vereins. Die Stiftung Heiligenfeld e.V. organisiert die selbstlose Hilfe und das persönliche Engagement von (ehemaligen) Patienten für Patienten. Dazu werden finanzielle Mittel verwaltet und verteilt, die Förderer und Patienten dieser Initiative zur Verfügung gestellt haben. So wird beispielsweise die Übernahme von Kosten notwendiger stationärer Behandlung ermöglicht, die nicht von anderen Kostenträgern übernommen werden. Außerdem werden Nachsorgeprojekte, Selbsthilfegruppen, Patienten- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Angehörigenarbeit gefördert. Auch die Bewusstseinsbildung zur Entwicklung von Nachhaltigkeit im ökologischen und globalen Sinne gehört zum Zweck der Stiftung Heiligenfeld e.V. Dazu werden nationale und internationale ökologische Projekte, wie z. B. zur Aufforstung von Regenwald, Schutzwäldern oder besonderer Mischwälder, unterstützt.

Die Idee der Stiftung: Selbstlose Hilfe für Patienten

“Wir wollen auch jenen Menschen eine therapeutische Behandlung und persönliche Entwicklung ermöglichen, die infolge ihres geistigen, seelischen oder körperlichen Zustands oder aufgrund finanzieller Beschränkungen nicht eigenständig dazu in der Lage sind.”

Aus dieser Kernidee entwickelten ehemalige Patienten der Fachklinik Heiligenfeld die Initiative zur Gründung des Vereins, der

  • die selbstlose Hilfe und das persönliche Engagement von (ehem.) Patienten für Patienten organisiert,
  • die finanziellen Mittel verwaltet und verteilt, die Förderer und Patienten dieser Initiative zur Verfügung gestellt haben,
  • der allgemeinen Förderung und Weiterentwicklung der Gesundheitspflege und des Wissens über das menschliche Bewusstsein und Verhalten dient.

 

Zu diesem Zweck wurde die “Stiftung Heiligenfeld” gegründet. Als gemeinnütziger Verein anerkannt verfolgt er ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke. Jede Person hat die Möglichkeit, diesen Verein in der Verfolgung seiner mildtätigen Zwecke durch persönlichen oder finanziellen Einsatz zu unterstützen.

 

Das Konzept

Gesundheit fördern – Wissen vermitteln – Kontakte knüpfen

Der Verein fördert die Gesundheit der Patienten und die Anwendung des Wissens über das menschliche Bewusstsein und Verhalten insbesondere durch

  • Übernahme von Kosten notwendiger stationärer Behandlung, die nicht von anderen Kostenträgern übernommen werden,
  • Förderung von Patientenveranstaltungen vor, während und nach Aufenthalten in der Fachklinik Heiligenfeld,
  • Förderung von Nachsorgeprojekten,
  • Förderung der Berufsausbildung von PatientInnen,
  • Unterstützung bei der Bildung von Selbsthilfegruppen und betreutem Wohnen,
    Weiterentwicklung der Angehörigenarbeit,
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen, Vorträgen und Tagungen,
  • Förderung wissenschaftlicher Forschung und Veröffentlichungen,
  • Verbindung von Wissenschaft und kulturübergreifender Religiosität in den Bereichen der Medizin und der Psychologie,
  • Förderung der interdisziplinären und interkulturellen Zusammenarbeit auf dem Gebiet Psychotherapie und Psychatrie.

 

Ihr Engagement

Mitwirkung und Mitgliedschaft

Die Aktivitäten der “Stiftung Heiligenfeld” werden erst möglich durch die engagierten Mitwirkung und den finanziellen Beitrag ihrer Mitglieder und Förderer. Eine Mitwirkung steht grundsätzlich allen Menschen, Interessengruppen und Betrieben offen, die sich im Sinne des Stiftungszweckes und der gemeinsamen Idee einbringen wollen.

Auch Sie können diese solidarische Gemeinschaft unterstützen:

  • Bringen Sie Ihre Ideen und Erfahrungen ein und informieren Sie Freunde über unsere Aktionen.
  • Fördern Sie die Stiftung Heiligenfeld und deren Ziele durch einen finanziellen Beitrag. Geld- oder Sachspenden sind selbstverständlich in jeder Höhe möglich und erwünscht. Der Verein berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.
  • Treten Sie dem Verein bei und werden Sie Fördermitglied (Mindestbeitrag € 10,- pro Jahr).

„Unsere grundlegende Überzeugung besteht darin, dass der entscheidende Schritt in der Evolution der Menschheit gegenwärtig die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins ist.“ Die Stiftung Bewusstseinswissenschaften wurde im Jahr 2008 von Dr. Joachim Galuska und seiner damaligen Frau Dorothea Galuska mit dem Ziel gegründet, eine anwendungsbezogene Bewusstseinsforschung zu fördern. Dazu sollen im ganzheitlichen Sinne sowohl das individuelle als auch das kollektive Bewusstsein und deren biologische und kulturelle Grundlagen einbezogen werden. Sie fördert darüber hinaus die Anwendung und Umsetzung der wesentlichen Ergebnisse angewandter Bewusstseinswissenschaften in Technologien und Gestaltungsformen psychologischer, sozialer und technischer Art. Dies geschieht beispielsweise durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren, Forschungsaufträge, die Entwicklung von Geschäftsmodellen und die Unterstützung von entsprechenden geschäftlichen Aktivitäten, Aus- und Weiterbildung und Beratung. Ziel der Tätigkeit der Stiftung ist, dazu beizutragen, dass die Menschen fähig werden, bewusste Gestalter ihres eigenen Bewusstseins und damit ihres Lebens zu werden. Es geht darum, für die Lebensgestaltung ein höheres Maß an individueller Freiheit und zugleich eine höhere Kompetenz zur Teilhabe am Zusammenleben und der Menschheitskultur zu erwerben.

bewusstseinswissenschaften.de

Nachhaltigkeit und Ökologie

Nachhaltigkeit ist von Anfang an ein fester und wichtiger Bestandteil der Heiligenfelder Unternehmensphilosophie. Das Thema erstreckt sich über alle Bereiche: seien es Vollwertkost, möglichst aus ökologischem Anbau, bauliche Maßnahmen, der Gebäudeunterhalt oder die Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben. Heiligenfeld prüft regelmäßig die ökologische Ausrichtung. Besonders am Herzen liegt dem Unternehmen jedoch der nachhaltige Umgang mit den Menschen, mit den Mitarbeiter*innen und Patient*innen. Jeder Einzelne steht dabei im Mittelpunkt.

Wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit liegen sehr nah beieinander. Nachhaltiges Wirtschaften ist die Grundlage von wirtschaftlichem Wachstum. Die ökologische Ausrichtung ohne Vernachlässigung der ökonomischen Anforderungen ist ein Spagat. Die Heiligenfeld Kliniken vertreten die Auffassung, dass sich Mehraufwendungen in Nachhaltigkeit lohnen und sich langfristig auszahlen, zumal auch Patient*innen zunehmend auf ökologische Ausrichtung achten und gezielt Kliniken mit einem nachhaltigen Konzept auswählen. Nachhaltigkeit gilt aber auch für die Mitarbeiter*innen. So verfügt Heiligenfeld über spezielle Angebote zur Förderung der Mitarbeitergesundheit wie beispielsweise ein Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, das Maßnahmen wie Massagen, Entspannung oder Wellnessbehandlungen für Mitarbeiter*innen beinhaltet. So können sich die Heiligenfeld Kliniken aber auch als Arbeitgeber positionieren.

Die Heiligenfeld Kliniken verfügen über ein komplexes Umweltmanagementsystem, das Teil des Qualitätsmanagements ist. Eines der wichtigsten Projekte ist die energetische Ertüchtigung bestehender Klinikgebäude, die alle einmal Kurhotels waren. Diese auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, um diese nachhaltig und umweltschonend betreiben zu können, ist ein großes Anliegen des Unternehmens. Zielsetzung war die deutliche Verringerung der spezifischen Energieverbräuche in den Kliniken bei gleichbleibendem Nutzungskomfort. Durch die Verwendung von präsenzabhängigen Einzelraumsteuerungen in Verbindung mit energetisch ertüchtigter Gebäudetechnik und Gebäudehüllen (KWK-Anlagen, Beleuchtung, Fenster, WDVS – Fassaden, Dächer) ließen sich erhebliche Energieeinsparungen generieren. Durch ein gleichbleibendes Nutzungskonzept haben diese Maßnahmen einen hohen nachhaltigen Charakter. Dabei konnte der hohe Komfortstandard generell beibehalten werden und für den individuellen Nutzer ergaben sich keine Einschränkungen im subjektiven Behaglichkeitsempfinden.

2017 implementierten die Heiligenfeld Kliniken EMAS. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein Umweltmanagement-Gütesiegel der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Es ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement.
Für die Heiligenfeld Kliniken ist die EMAS-Zertifizierung eine logische Konsequenz ihrer bereits seit Gründung vorhandenen Ausrichtung im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ökologie. So gab es bereits im Vorfeld an EMAS eine Reihe an Maßnahmen in dieser Hinsicht, wie etwa die Verwendung von Flotex-Teppichen, die Ausstattung der Patientenzimmer und Mitarbeiterbüros mit Naturholzmöbeln oder den Einsatz spezieller Technik für Videokonferenzen, um den Abgasausstoß zu senken. Die Heiligenfeld Kliniken heben sich vorgenommen, in den kommenden drei Jahren den Wasser- und Heizenergieverbrauch sowie den Ausstoß von Kohlendioxid um mindestens ein Prozent zu reduzieren.

 „Nachhaltiges Wirtschaften
ist die
Grundlage

von
wirtschaftlichem Wachstum.“

Fritz Lang