Selbstmitgefühlspause: Mit einer kurzen Übung achtsamer und freundlicher mit sich selbst umgehen.
Manchmal reichen schon wenige Minuten, um den Blick auf sich selbst zu verändern. Gerade in belastenden Situationen begegnen wir uns häufig mit Kritik, hohen Erwartungen oder dem Gefühl, funktionieren zu müssen. Selbstmitgefühl kann dabei helfen, diesen inneren Druck zu verringern und sich selbst mit mehr Verständnis und Freundlichkeit zu begegnen.
Eine Selbstmitgefühlspause ist eine kurze Achtsamkeitsübung, die im Original von der Psychologin Kristin Neff entwickelt wurde. Unsere Version wurde direkt von den Heligenfeld Kliniken erstellt und eingesprochen und basiert auf dem Original von Kristin Neff in abgewandelter Form. Sie kann dabei unterstützen, schwierige Momente bewusst wahrzunehmen, die eigenen Gefühle anzuerkennen und sich selbst so zu behandeln, wie man es einem nahestehenden Menschen gegenüber tun würde. Studien zeigen, dass Selbstmitgefühl mit einer besseren psychischen Gesundheit, mehr emotionaler Stabilität und einer geringeren Belastung durch Stress verbunden ist.
Viele Menschen verbinden Selbstmitgefühl fälschlicherweise mit Selbstmitleid oder Nachgiebigkeit. Tatsächlich bedeutet es jedoch, sich auch in herausfordernden Situationen respektvoll und verständnisvoll zu begegnen. Wer Selbstmitgefühl entwickelt, stärkt langfristig seine Resilienz, kann besser mit Rückschlägen umgehen und erlebt häufig mehr innere Ruhe.
In diesem Audio begleitet Sie eine kurze Selbstmitgefühlspause Schritt für Schritt durch die Übung. Sie eignet sich besonders dann, wenn Sie sich gestresst fühlen, sich selbst unter Druck setzen oder einfach einen Moment innehalten möchten. Nehmen Sie sich dafür nur wenige Minuten Zeit und hören Sie die Anleitung an einem ruhigen Ort.
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Weitere InformationenHäufige Fragen zur Selbstmitgefühlspause (FAQ)
Was ist eine Selbstmitgefühlspause?
Eine Selbstmitgefühlspause ist eine kurze Achtsamkeitsübung, die dabei hilft, in belastenden Momenten bewusst innezuhalten und sich selbst mit Freundlichkeit statt mit Selbstkritik zu begegnen. Die Übung wurde von der Psychologin Kristin Neff entwickelt und basiert auf den drei Elementen des Selbstmitgefühls: Achtsamkeit, das Erleben gemeinsamer Menschlichkeit und ein freundlicher Umgang mit sich selbst.
Wann ist eine Selbstmitgefühlspause hilfreich?
Eine Selbstmitgefühlspause kann immer dann unterstützen, wenn Sie sich gestresst, überfordert oder erschöpft fühlen. Auch nach einem Konflikt, einem Fehler oder in Momenten von Traurigkeit und Unsicherheit kann sie helfen, den inneren Druck zu reduzieren. Viele Menschen integrieren die Übung auch bewusst in ihren Alltag, um ihre Selbstfürsorge zu stärken.
Ist Selbstmitgefühl dasselbe wie Selbstmitleid?
Nein. Selbstmitgefühl bedeutet nicht, sich in negativen Gefühlen zu verlieren oder Schwierigkeiten zu dramatisieren. Es geht vielmehr darum, das eigene Erleben anzuerkennen und sich in belastenden Situationen verständnisvoll zu begegnen. Während Selbstmitleid häufig mit dem Gefühl verbunden ist, allein mit seinen Problemen zu sein, erinnert Selbstmitgefühl daran, dass schwierige Erfahrungen zum Menschsein dazugehören.
Ist die Selbstmitgefühlspause für jeden geeignet?
Grundsätzlich kann die Übung von den meisten Menschen durchgeführt werden. Wenn jedoch starke emotionale Belastungen oder traumatische Erfahrungen auftreten und die Übung intensive Gefühle auslöst, kann es sinnvoll sein, sie gemeinsam mit einer psychotherapeutischen Fachperson einzuordnen. In diesem Fall ersetzt die Selbstmitgefühlspause keine professionelle Behandlung, sondern kann diese ergänzen.
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