Aktuelles 2012

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Kongress 2017: Bad Kissingen steht im Zeichen der Liebe

Bad Kissingen, 22.05.2017

Vom 18. bis 21. Mai haben sich 1.200 Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus in Bad Kissingen eingefunden, um sich dem Thema "Liebe" zu widmen – unter diesem Motto stand der diesjährige Kongress der Akademie Heiligenfeld. "Die Liebe in all ihren Facetten darzustellen und in den unterschiedlichsten Bereichen zu erläutern, das war in diesem Jahr der Fokus unseres Kongresses. Und dass uns dies auch gelungen ist, zeigen uns die durchgehend positiven Rückmeldungen unserer Teilnehmer", sagt Anita Schmitt, Leiterin Akademie Heiligenfeld.

 

Hochkarätige Vorträge und Workshops

Namhafte Referenten griffen in Vorträgen und Workshops das Thema Liebe in den unterschiedlichsten Formen auf. Dr. Joachim Galuska, Gründer und Geschäftsführer der Heiligenfeld Kliniken eröffnete den Kongress mit dem Beitrag "Weise Liebe", indem er auf den universalen Charakter der Liebe einging. Einer der Höhepunkte des diesjährigen Kongresses war der Auftritt von Pater Anselm Grün. In seinem Vortrag zeigte er die Macht der Liebe auf: "Die Liebe verbindet alles, was getrennt ist." Laut Grün ist Liebe die Grundlage alle Religionen und vereint daher den Menschen. Das Ehepaar Dr. Hans Jellouschek und Bettina Jellouschek-Otto führten die Faktoren einer gelingenden Partnerschaft auf. Dabei sei es wichtig, dass Liebe lebendig bleibe. "Politik mit Herz" so lautete der Vortrag von Dorothee Bär. Sie sieht in der Politik die Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass es den Menschen gut gehe. Der Philosoph Prof. Dr. Wilhelm Schmid brachte das Publikum mit seinem Beitrag "Liebe und Lebenskunst" des Öfteren zum Schmunzeln. Er widmete sich unter anderem der Deutung der Liebe und referierte über unterschiedliche Ebenen der Liebe. Für ihn ist "der Sinn der Liebe die Schaffung von Sinn". Die Liebe in die Wirtschaft brachte Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald. Er verdeutlichte den Wandel, der sich gegenwärtig in der Wirtschaft abzeichnet, hin zu mehr Anteilnahme. Neben dem Leistungsprinzip gehöre seiner Ansicht nach auch das Fürsorge- und Vorsorgeprinzip in die Wirtschaft.
Ein vielfältiges Angebot an Workshops bot den Teilnehmern die Möglichkeit, das Gehörte im Anschluss an die Vorträge in die Praxis umzusetzen.

 

Buntes Abendprogramm

Auch in diesem Jahr kamen die Besucher wieder in den Genuss einer ganz besonderen Abendveranstaltung. Am Freitagabend stand eine Poetry Slam-Show, ein spezielles Literaturformat, auf dem Programm. Pauline Füg und Miguel Fugaz, beide Psychologen und ausgewiesene Poerty Slammer, präsentierten eigene Beiträge und weitere Künstler. Unter dem Motto "the stage is yours" gab es auch den einen oder anderen Auftritt eines Kongressteilnehmers. Den Samstagabend eröffnete der Musiker Markus Stockhausen, indem er das Publikum zum gemeinsamen Mitklingen einlud. Danach wurde getanzt. Die Live-Band "Livin'4 the moment" bot eine bunte Auswahl an Partystücken aus vergangenen Jahrzehnten und brachte so reichlich Stimmung in den Max-Littmann-Saal.

Nach dem Kongress ist vor dem Kongress. So wird es 2018 wieder einen großen Heiligenfelder Kongress geben. Dann unter dem Titel "Kairos – den Wandel gestalten". Termin ist vom 7. bis zum 10. Juni 2018 in Bad Kissingen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kongress-heiligenfeld.de

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Heiligenfeld Kliniken gehören zu "Deutschlands Kundenchampions 2017"

Bad Kissingen/Mainz, 12.05.2017

Die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen gehören im Wettbewerb "Deutschlands Kundenchampions 2017" in der Kategorie "B2C Unternehmen 500 bis 4.999 Mitarbeiter" zu den Top 3 Unternehmen, die für ihre Kundenbeziehungen ausgezeichnet worden. Konkret steht der Preis für ein herausragendes Kundenbeziehungsmanagement und hohe emotionale Kundenbindung. Die Klinikgruppe aus Bad Kissingen wurde bereits zum vierten Mal mit dem Preis "Deutschlands Kundenchampions" ausgezeichnet.

Verliehen wurde die Auszeichnung am 11. Mai 2017 in Mainz von der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ), dem F.A.Z.-Institut und der forum! GmbH. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, "die ihre Kunden begeistern und durch eine exzellente kundenorientierte Unternehmensführung die Voraussetzung für langfristigen Erfolg ihrer Kundenbeziehungen schaffen." Basis für die Bewertung bilden rund 10.400 Kundenurteile.

Den Preis nahmen entgegen Dr. Joachim Galuska, Gründer und Geschäftsführer der Heiligenfeld Kliniken, Stephan Greb, Geschäftsführer der Heiligenfeld Kliniken, Dr. Jörg Ziegler, Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken sowie Iris Vollert, Leitung Marketing, Bianca Reiß, Klinikmanagerin der Parkklinik Heiligenfeld sowie Johanna Wolf, Patientenmanagement Rosengarten Klinik Heiligenfeld.

"In diesem Jahr haben wir zum vierten Mal am Wettbewerb "Deutschlands Kundenchampions" teilgenommen und auch in diesem Jahr gehören wir wieder zu den drei besten Unternehmen. Das macht uns stolz. Gerade deshalb, weil die Auszeichnung durch das Urteil unserer Patienten zustande kam. Heiligenfeld ist ein lernendes Unternehmen, das sich stetig weiterentwickelt. Dass dies auch unsere Patienten wahrnehmen, freut uns besonders", sagt Dr. Joachim Galuska. Insgesamt wurden über 200 Patienten zum Unternehmen befragt.

Grundlage des Wettbewerbs

Die Grundlage des Wettbewerbs ist eine Rundum-Kundenbeziehungs-Analyse auf Basis einer repräsentativen Kundenbefragung. Insgesamt haben 2017 rund 90 Unternehmen an der Kundenbefragung teilgenommen. Seit 2008 suchen die DGQ und die forum! Marktforschung GmbH jedes Jahr die Unternehmen mit den besten Kundenbeziehungen in Deutschland.

Kundenchampion 2017v. l. n. r.: Bianca Reiß (Klinikmanagerin Parkklinik Heiligenfeld), Dr. Jörg Ziegler (Chefarzt Luitpoldklinik Heiligenfeld), Johanna Wolf (Mitarbeiterin Patientenmanagement Rosengarten Klinik Heiligenfeld), Dr. Joachim Galuska (Gründer und Geschäftsführer Heiligenfeld GmbH), Stephan Greb (Geschäftsführer Heiligenfeld GmbH), Iris Vollert (Leitung Marketing)

 

Heiligenfeld auch bei "Bayerns Beste Arbeitgeber 2017" top

Bad Kissingen, 02.05.2017

Die Heiligenfeld GmbH ist auch in Bayern top. Zu diesem Ergebnis kam das Great Place to Work® Institut Ende April. In der Größenkategorie "501 bis 1.000 Beschäftigte" belegt die Klinikgruppe mit Hauptsitz in Bad Kissingen bei "Bayerns Beste Arbeitgeber 2017" den zweiten Platz. Insgesamt unterzogen sich 180 Unternehmen aller Größen und Branchen freiwillig einer Prüfung, die auf der Befragung der jeweiligen Mitarbeiter basiert. Hierzu Kirstin Hartfiel, Leiterin des Personalmanagements der Heiligenfeld Kliniken": "Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass wir neben unserem ersten Platz im Bereich Kliniken im nationalen Wettbewerb nun auch im Landeswettbewerb mit an der Spitze liegen. Gerade in Bayern ist die Konkurrenz sehr groß. Das Ergebnis bestätigt uns darin, dass unsere Unternehmensphilosophie und -kultur die Erwartungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihr Unternehmen erfüllen." Dass die bayerischen Unternehmen auch im Bundesdurchschnitt sehr gut abschneiden, belegt die Tatsache, dass sich unter den 100 "Deutschlands Beste Arbeitgeber" 34 bayerische Firmen befinden – mehr als aus jedem anderen Bundesland. Hier haben die Heiligenfeld Kliniken den fünften Platz belegt.

Der Landeswettbewerb "Bayerns Beste Arbeitgeber" wurde zusammen mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., dem ZEIT-Verlag und der bundesweiten Unternehmensplattform ddn – Das demographische Netzwerk e. V. 2014 ins Leben gerufen. Insgesamt hat das Great Place to Work® Institut mehr als 76.000 Mitarbeiter im Rahmen des Wettbewerbs befragt. Zentrale Fragestellungen richteten sich daran, wie diese Glaubwürdigkeit, Fairness, Respekt und Unterstützung an ihrem Arbeitsplatz erleben und "welches Maß an Vertrauen, Begeisterung und Teamgeist in der Zusammenarbeit geschaffen wird." Unter allen Teilnehmenden erfüllten 60 Unternehmen die Anforderungen und wurden entsprechend mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Die Heiligenfeld GmbH ist eine Klinikgruppe mit dem Schwerpunkt psychosomatischer Behandlung. Neben gegenwärtig sechs Kliniken für Psychosomatische Medizin – drei davon am Hauptstandort Bad Kissingen sowie in Uffenheim, in Bad Grönenbach im Allgäu und in Form einer Familienklinik in Waldmünchen – gehören eine orthopädisch-onkologische Reha-Klinik in Bad Kissingen, eine eigene Akademie sowie eine Unternehmensberatung zum Unternehmen. Im Spätsommer eröffnet auf dem Gelände des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) die Heiligenfeld Klinik Berlin. Das Privatkrankenhaus richtet sich vornehmlich an traumatisierte Patienten. Die Heiligenfeld Kliniken beschäftigen ca. 950 Mitarbeiter und zeichnen sich durch eine werteorientierte Unternehmensphilosophie aus, die neben wirtschaftlichen Werten auch humanistische, soziale, ökologische und spirituelle Werte einbezieht. Sowohl in der Patientenbehandlung als auch in der Unternehmenskultur, im öffentlichen Wirken und wirtschaftlichen Handeln werden diese Werte auf eine ganzheitliche Weise realisiert.

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Kindergarten zu Besuch in der Luitpoldklinik

Bad Kissingen, 02.05.2017

Am Freitag, dem 28.04.2017, war die Vorschulgruppe des Garitzer Kindergartens "Am See" in der Luitpoldklinik Heiligenfeld zu Besuch. Über eine interaktive Informationsveranstaltung wurden den Vorschulkindern der Aufbau und die Funktion der Wirbelsäule näher gebracht.

Zu Beginn erzählte eine anwesende Reha-Patientin über ihre Rückenprobleme und den aktuellen Therapieverlauf. Chefarzt Dr. Jörg Ziegler merkte an, dass für einen gesunden Rücken zwei Dinge wichtig sind: Balance und Bewegung. Regelmäßig Sport zu betreiben, kräftigt die Rückenmuskulatur und verbessert die Stabilität der Wirbelsäule.

Ziegler zeigte den Kindern mit Hilfe von Röntgenbildern eine gesunde und eine operierte Wirbelsäule, dabei hörten die Kinder fasziniert zu. "Es ist nicht schön, wenn der Rücken operiert werden muss", so eins der Kinder.

Thorsten Stüwe, Leiter der Physikalischen Therapie in der Luitpoldklinik, animierte die Kinder dazu, einige Übungen für die Wirbelsäule zu machen und diese auch Eltern und Großeltern zu zeigen. Diese Übungen seien wichtig, um Rückenbeschwerden frühzeitig entgegenzuwirken. Neun von zehn Personen haben im Laufe ihres Lebens Schmerzen oder Probleme mit ihrem Rücken.

Begeistert führten die Kinder einige Übungen wie die "Krone", die "Palme" und die "Medaille" aus. Die Erzieherinnen freuten sich über das Vorwissen der Kinder und über das Lob, ein "sportlicher Kindergarten" zu sein. Als Erinnerung an diesen Vormittag gab es für jedes Kind ein kleines Geschenk.

IMG 8567 KopieGespannt lauschen die Kinder den Ausführungen von Dr. Jörg Ziegler

Heiligenfelder Gespräch "Sanfte Traumaverarbeitung"

Bad Kissingen, 27.04.2017

Am Mittwoch, dem 26. April, fand das Heiligenfelder Gespräch zum "Sanfte Traumaverarbeitung" im Heiligenfeldsaal der Parkklinik Heiligenfeld statt.
In ihrem Vortrag ging Gabriele Kahn, Diplom-Psychologin aus Berlin, darauf ein, welche Folgen Traumata im Erwachsenenalter haben können, wenn diese im Kindesalter unbehandelt blieben. "Traumata wollen verarbeitet werden", so die Psychologin. Und weiter: "Die werden sich irgendwann wieder melden." Im Gegensatz zu den meisten derzeit angebotenen Traumatherapien, die mit verschiedenen Formen von Exposition arbeiten, wendet Kahn ihre selbst entwickelte Methode das Innere-Kinder-Retten an. Bei der Traumaexposition wird das Trauma noch einmal durchlebt. Begründung für diese Form der Behandlung ist, dass das Gehirn dadurch Gewissheit darüber erlangt, dass das Trauma tatsächlich vorbei sei – im Fokus steht also das Fühlen und nicht das Wissen. Unterstützt wird diese Vorgehensweise von stabilisierenden Maßnahmen. In schwerwiegenden Fällen werden auch nur stabilisierende Maßnahmen angewandt, da die Traumata entweder nicht wirklich erreicht werden, weil die Psyche sich davor schützt oder die heftigen, bedrohlichen Traumagefühle das Bewusstsein überfluten, was nicht Heilung, sondern Retraumatisierung bedeutet.

Anders verhält es sich bei der Innere-Kinder-Retten-Methode. Laut Kahn handelt es sich dabei um eine sehr sanfte Methode, wenngleich ihrer Meinung nach die Annahme vorherrscht, dass es "sanft und Trauma eigentlich nicht gibt". Das Besondere daran ist, dass das Trauma integriert wird, anstatt den Patienten noch einmal damit zu konfrontieren oder ihn ausschließlich zu stabilisieren. Gabriele Kahn arbeitet hier mit positiver Imagination. Zusätzlich zum inneren sicheren Ort des Erwachsenen wird ein zweiter, separater sicherer Ort für Kindanteile geschaffen. "Ich sorge dafür, dass es kein realer Ort ist und lasse einen imaginierten, sehr schönen Ort herstellen", erklärt die Psychologin. Dorthin werden die traumatisierten "Kinder" gerettet und entsprechend unterstützt – gute Vorbereitung und sorgfältige Ausführung sowie eine Grundstabilisierung sind hier unabdingbar.  Nach dem Retten können die dissoziierten, also die abgespaltenen Anteile integriert werden. Betroffene Erwachsene kommen bei dieser Vorgehensweise nicht mit ihren Kindheitstraumata in Berührung. Eine Retraumatisierung kann ausgeschlossen werden. Selbst bei Kontakt mit Triggern besteht kaum Gefahr, dass Symptome zurückkehren. Diese äußern sich etwa in Ängsten, Panik ohne erkennbaren Anlass, Albträume, Überreaktionen im Alltag, Somatisierungen etc. Das Innere-Kinder-Retten, dessen Wirksamkeit unter anderem auf der Beteiligung der Spiegelneuronen im Gehirn begründet ist, lässt sich mit jeder bekannten Traumatherapiemethode kombinieren.

IMG 8544Gabriele Kahn während ihres Vortrags